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21 Kommunen werden im Rahmen des  Projektaufrufs  „KWK-Modellkommune 2012-2017“  für die Erarbeitung von Feinkonzepten zum kommunalen Ausbau der Kraft-Wärmekopplung gefördert

21 Kommunen konnten Anfang August 2013 ihre Projekte zur Erarbeitung von detaillierten Konzepten für die Einführung und breite Anwendung von Technologien der Kraft-Wärmekopplung (KWK) starten. Dazu wurden in den letzten Tagen  Förderbescheide im Gesamtumfang von ca. 5 Mio. Euro verschickt.

Erst Mitte April hatte eine Expertenjury dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MKULNV, Umweltministerium) diese Kommunen aus einem Kreis von insgesamt 48 Bewerbern für die Förderung vorgeschlagen.

Die für eine spätere praktische Umsetzung von den Kommunen vorgesehenen KWK-Technologien zeigen die vielfältigen Möglichkeiten, Brennstoffe gleichzeitig in elektrische und thermische Energie umzuwandeln, und so die Effizienz des Gesamtprozesses wesentlich zu erhöhen. So sollen Fern- und Nahwärmenetze weiterentwickelt und entsprechend ausgebaut werden, Wohn- oder Industriegebiete mit KWK-Anlagen ausgestattet oder auch spezielle dezentrale Einzellösungen, teils unter Einbezug regenerativer Energiequellen oder von Brennstoffzellen geschaffen werden. Eine Studie im Auftrag des Umweltministeriums zeigt, dass bei einer konsequenten Nutzung der KWK-Technologien 35 Prozent der CO2-Emissionen und 35 Prozent der Rohstoffe in NRW eingespart werden können.

Der o. g. Projektaufruf und die Erstellung von Feinkonzepten sind wichtige Bausteine im Rahmen des KWK-Impulsprogramms der Landesregierung NRW zur angestrebten Erhöhung des KWK-gestützten Stromanteils in NRW. Die spätere Umsetzung ist ein weiterer Meilenstein zur Erreichung des von der Landesregierung gesteckten Ziels, den KWK-gestützten Stromanteil bis 2020 auf mindestens 25 % zu erhöhen.

Im Frühjahr 2014 werden die 21 Kommunen ihre ausgearbeiteten Feinkonzepte erneut der Expertenjury vorlegen, die dem Umweltministerium 3 Projekte und ein weiteres Projekt mit einem besonders hohen Innovationscharakter empfehlen wird, deren praktische Umsetzung mit insgesamt 20 Mio. Euro gefördert werden soll. Die „Gewinnerprojekte“ aber auch die übrigen Kommunen im Wettbewerb sollen bei der Realisierung ihrer Vorhaben vom Projektträger ETN und von der EnergieAgentur.NRW intensiv beraten und begleitet werden.

 Von der Jury zur Förderung vorgeschlagene Projekte (PDF, 91 kB)

Große Resonanz auf den Projektaufruf „KWK-Modellkommune 2012-2017“ - 21 Kommunen für die Feinkonzeptphase ausgewählt

Pressemitteilung vom 06.05.2013

Pressemitteilung

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