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2.Aufruf Bürgerschaftliches Engagement

Eine Gesellschaft, die auf ihre wichtigen Zukunftsprobleme Antworten sucht, kommt um die Frage nicht herum, welche neuen Ideen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort und im Alltag existieren. Das ehrenamtliche Engagement ist eine wichtige Existenzbedingung für unsere Gesellschaft. Unsere Gesellschaft braucht die bürgerschaftliche Teilhabe und ihre Impulse für eine nachhaltige Entwicklung.

Land fördert das Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement fördert die gesellschaftliche Teilhabe und ist Impulsgeber für Veränderungen und Weiterentwicklungen in vielen Lebensbereichen. Rund fünf Millionen sind in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich tätig: in Verbänden und Vereinen, Bürgerinitiativen, Stiftungen, Netzwerken und verschiedenen Einzelprojekten. Sie engagieren sich freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl. Die Landesregierung unterstützt ehrenamtlich tätige Organisationen und Personen auf vielfältige Weise. Ihr ist es vor allem wichtig, Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu schaffen, auf die sich die Engagierten verlassen können. Die Federführung für diese Aufgabe hat in Nordrhein-Westfalen das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW unterstützt ehrenamtliches Engagement in den Handlungsfeldern Natur- und Umweltschutz, Ländlicher Raum, im Tier- und Verbraucherschutz und im Klimaschutz.
Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements in Nordrhein-Westfalen

Bürgerschaftliches Engagement ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. In Nordrhein-Westfalen setzen sich freiwillig und unentgeltlich mehr als fünf Millionen Menschen für das Gemeinwesen ein. Neben dem sozialen Engagement spielen der ehrenamtliche Umwelt- und Naturschutz sowie der Einsatz für die Entwicklung des ländlichen Raumes eine große Rolle.

Hier setzt das NRW-Umweltministerium seit Anfang 2015 mit dem Programm zur "Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements" an. Es bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine fachliche Beratung an, um so die Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen und voranzubringen.

Während nach dem ersten Programmaufruf im Jahr 2015 die meisten Projektideen aus dem Handlungsfeld "Ländliche Räume" eingingen, geht es in dem zweiten Programmaufruf für das Jahr 2016 darum, die Handlungsfelder Klimaschutz, Gewässerentwicklung und Naturschutz durch geeignete Projektideen zu entwickeln.

Zielgruppen sind ehrenamtlich tätige Einzelpersonen und Organisationen, die eine gute Idee oder ein bestimmtes Anliegen haben, aber nicht wissen, wie sie es umsetzen können. Wer sich freiwillig engagiert, benötigt neben der eingebrachten Zeit und Kompetenz vor allem rechtliche, organisatorische und finanzielle Beratung.

Bis Anfang Februar 2016 können interessierte Personen sowie Organisationen aus Nordrhein-Westfalen nun ihre Ideen in Form einer Projektskizze einreichen, die sich auf eines oder mehrere dieser Handlungsfelder beziehen sollen:

Naturschutz,
Gewässerentwicklung,
Klimaschutz sowie
besonders geeignete Ideen aus dem Bereich der Entwicklung ländlicher Räume

Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Projektidee in NRW umgesetzt werden soll. Die Projektideen werden anhand ihres ökologischen und gesellschaftlichen Nutzens bewertet. (Quelle: MKULNV)


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