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Institute for Advanced Simulation (IAS)

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Projekt InHPC-DE zur weiteren Integration der GCS-Zentren

Die drei GCS-Zentren - Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS), Jülich Supercomputing Centre (JSC) und Leibniz-Rechenzentrum, Garching bei München (LRZ) - haben eine Initiative gestartet, die darauf abzielt, die bestehende enge Zusammenarbeit der drei nationalen High Performance Computing (HPC)-Standorte auszubauen. Das Projekt InHPC-DE hat zum Ziel, die drei nationalen HPC-Zentren in einem integrierten nationalen HPC-Ökosystem zu vereinen und damit die Grundlage für ein homogenes und dennoch verteiltes HPC-Konzept für die deutschen Tier-1-Rechenzentren und -Technologien sowie für die erstklassigen HPC-Services und -Supportleistungen zu schaffen.

Kernstück dieser Initiative ist ein Hochgeschwindigkeitsnetz mit 100 Gbit/s auf Basis von X-WiN und BelWü des DFN, das die drei Zentren bundesweit miteinander verbindet und einen einfachen und schnellen, organisationsübergreifenden Transfer der enormen Datenmengen aus den großen Rechenjobs ermöglicht. Dieses extrem schnelle Netzwerk unterstützt verteilte Workflows, einschließlich Post-Processing, und ermöglicht eine kollaborative Remote-Visualisierung. Gleichermaßen wichtig wird die Implementierung eines verteilten, aber integrierten Datenmanagementsystems über die drei Zentren hinweg sein.

Durch die Förderung einer engeren technischen Integration der GCS-Zentren wird InHPC-DE das laufende SiVeGCS-Projekt ergänzen, das sich hauptsächlich auf die Bereitstellung nationaler (Tier-1) und europäischer (Tier-0) HPC-Dienste konzentriert. Das letztgenannte Projekt zielt auch darauf ab, einen einheitlichen, Peer-Review-basierten Zugang zu diesen Diensten zu ermöglichen und die Benutzer-Supportstruktur zu überarbeiten, so dass nicht nur HPC-Supportspezialisten, sondern auch Anwendungsexperten einbezogen werden. Mit Hilfe von Ansprechpartnern, die auf die verschiedenen Wissenschaftsbereiche spezialisiert sind, können Forscher, die GCS-Ressourcen nutzen, enger mit den jeweiligen Zentren zusammenarbeiten und haben jemanden, der bei der Lösung spezifischer Rechenaufgaben in den jeweiligen Forschungsbereichen der Forscher behilflich ist.

Unter dem Dach der GCS werden die drei nationalen Zentren ihren Status als eng koordinierte, hochgradig ausgerichtete HPC-Zentren beibehalten. Die technischen und konzeptionellen Investitionen im Rahmen des InHPC-DE-Projekts legen den Grundstein für die deutsche Initiative "Smart Scaling", bei der eine fortschrittliche Supportstruktur und ein integriertes Computing-Ökosystem dazu führen werden, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die stetig steigenden Rechenleistungen auf dem Weg zum Exascale Computing erfolgreich nutzen können.
(Ansprechpartner: Dr. Thomas Eickermann, th.eickermann@fz-juelich.de)

aus JSC News No. 255, January 2018


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