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Institute for Advanced Simulation (IAS)

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POP-Projekt beendet - mit nachhaltiger Wirkung

Im Oktober 2015 finanzierte die Europäische Kommission das POP-Projekt (https://pop-coe.eu) mit dem Ziel, ein Centre of Excellenz (CoE) für parallele Performance-Analyse aufzubauen. Das Projekt wurde nun abgeschlossen, nachdem mehr als 125 Bewertungen von Performance-Untersuchungen und Proof-of-Concept-Demonstrationen, wie eine höhere Performance für eine Anwendung erreicht werden kann, durchgeführt wurden.

POP hat eine hochrangige Analyse- und Modellierungsmethodik verfeinert und gefördert. Ein High-Level-Modell quantifiziert Faktoren wie Lastverteilung, Serialisierung und rechnerische Effizienz und liefert grundlegende Erkenntnisse darüber, wie die Performance einer Anwendung skaliert, und gibt Empfehlungen, wie durch Überarbeitung des Codes die Performance verbessert werden kann.

Serviceorientierung war ein Eckpfeiler der CoE-Aktivitäten, von denen Kunden aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen profitiert haben. Rund 25 % der Studien wurden für kleine und mittlere Unternehmen durchgeführt, um die Leistungsanalyse in nicht-traditionellen Bereichen zu fördern.

Ein Kulturwandel ist erforderlich, um das Bewusstsein für die Bedeutung des Verständnisses der Anwendungsleistung zu verbessern und die besten Programmierpraktiken zu fördern. POP hat dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet. Viele der gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen sind bei den Kunden gut angekommen. In vielen Fällen wurden durch den Proof-of-Concept-Service oder durch Code-Optimierungen der Entwickler selbst Leistungssteigerungen zwischen 10 % und bis zum Zehnfachen - oder sogar Zwanzigfachen - erzielt.

Das POP CoE wird seine Aktivitäten in den nächsten Monaten mit begrenzten Mitteln fortsetzen. Die POP-Partner erwarten, diese Aktivitäten auch in Zukunft fortzuführen. Dabei werden sie insbesondere die Verbesserung der Produktivität und Effizienz im Hinblick darauf zu unterstützen, wie Forschung und Industrie die verfügbaren HPC-Ressourcen nachhaltiger nutzen können. Obwohl das Projekt abgeschlossen ist, wird seine Wirkung noch anhalten.
(Ansprechpartner: Dr. Bernd Mohr, b.mohr@fz-juelich.de)

aus JSC News No. 257, 24. April 2018


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