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Neues Projekt zum Kompetenzaufbau nachhaltiger und klimafreundlicher Landwirtschaft in Äthiopien

New_project_builds_capacity_for_climate-smart_agriculture_in_Ethiopia

Ziel des von BMBF und DAAD finanzierten ClimEtSan-Projektes ist es, durch die Herstellung und Verwendung von Kompost aus menschlichen Exkrementen, anderen organischen Materialien und Biokohle zur Etablierung einer ressourcenschonenden und klimafreundlichen Landwirtschaft in Entwicklungsländern beizutragen. Die Herstellung des hygienisch unbedenklichen Kompostes soll einen Beitrag zur Verbesserung der Sanitärsituation leisten, sein Einsatz in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft zu einer nachhaltigen Erhöhung der Produktivität und der Einkommen führen, gleichzeitig aber auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel verbessern und die Emissionen von Treibhausgasen reduzieren. Zu diesem Zweck wird eine deutsch-äthiopische Forschergruppe, koordiniert von Prof. Nicolas Brüggemann, Dr. Katharina Prost und dem Kooperationspartner Dr. Dong-Gill Kim, am Wondo Genet College (Hawassa Universität, Äthiopien) ein Versuchsgut aufbauen. In diesem soll eine Kombination aus ökologischer Sanitärversorgung, Abfallmanagement, angepasster Technologie, Kompostierung, Biokohleherstellung und -nutzung, und Feldversuchen mit (Biokohle-)Kompost untersucht werden. Am Versuchsgut werden zudem umfangreiche Lehr- und Fortbildungsmaßnahmen stattfinden, um so den Kompetenzaufbau und die Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort zu unterstützen.


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