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Zelldehnung zum Verständnis menschlicher Krankheiten

Jülich, 18. November 2014 – Im Rahmen des durch die RWTH Aachen geförderten, als Boost-Fund aus den Mitteln der Exzellenzinitiative, Verbundprojektes „MechCell“, in dem der Einfluss mechanischer Signale auf menschliche und tierische Zellen untersucht wird, hat das Institute of Complex Systems 7: Biomechanics (ICS-7) des Forschungszentrums Jülich federführend die Experimentbetreuung für die mechanischen Signale „Dehnung“ und „Elastizität“ übernommen. Zu diesem Zweck wurden Systeme entwickelt, die für Dehnungsanalysen unterschiedlichster Zellsysteme eingesetzt werden und nun einer größeren Anzahl von Instituten der Uniklinik der RWTH im Rahmen wissenschaftlicher Zusammenarbeiten zur Verfügung gestellt werden. Die nahezu freie Wahl aller Dehnungsparameter erlaubt die Charakterisierung unterschiedlichster Zelltypen von beispielsweise Bindegewebszellen, Muskelzellen, Knorpelzellen oder auch Stammzellen. Hierdurch wird eine Vielzahl hochrelevanter, medizinischer Fragestellungen bearbeitet, die speziell zum Verständnis einer Reihe menschlicher Krankheiten sowie deren Behandlung beitragen werden. Diese Projekte profitieren hierbei in hohem Maße von der langjährigen Erfahrung in der zellulären Biomechanik auf Seite des ICS-7 sowie von der medizinischen Expertise der Aachener Partner.


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