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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Jülicher Endoskop für Wendelstein 7-X liefert erstes Bild

Ein wesentliches Werkzeug für das Jülicher Programm zu Plasmawand-Wechselwirkungen an Wendelstein 7-X ist ein Satz von optischen Instrumenten, die eine lokale Beobachtung des Plasmas im Divertorbereich vom Infrarot- bis zum UV-Bereich ermöglichen.

Ein wesentliches Werkzeug für das Jülicher Programm zu Plasmawand-Wechselwirkungen an Wendelstein 7-X ist ein Satz von optischen Instrumenten, die eine lokale Beobachtung des Plasmas im Divertorbereich vom Infrarot- bis zum UV-Bereich ermöglichen. Dazu haben die Forscher ein Endoskop entwickelt, welches das am Plasmarand eingefangene Licht über ein Labyrinth mehrerer komplex geformter Spiegel zur Auswertung durch Spektrometer und Kameras nach außen leitet. Neben den Umgebungsbedingungen für das Endoskop ist der schwenkbare erste Spiegel, der es ermöglicht, verschiedene Bereiche zu beobachten, eine besondere Herausforderung.

Der erste Test des ersten montierten Endoskops hat gezeigt, dass die optische Abbildung tatsächlich den Erwartungen aus dem rechnerischen Entwurf entspricht. Dazu waren exakte und fehlerfreie Übertragung der Daten vom optischen Modell über das CAD-Modell bis zu den Fertigungsdaten für die CNC-Bearbeitungsmaschinen, wohl überlegt dimensionierte Toleranzen und eine sorgfältige Fertigung, Prüfung und Montage erforderlich.

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Abbildung (links) der Wendel einer Glühlampe (rechts) durch das Endoskop (Spiegel im Gehäuse) im Test.

Der Einsatz des ersten Endoskops ist für die Wendelstein 7-X - Experimentphase mit Divertor für 2018 vorgesehen.

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fusion@fz-juelich.de


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