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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Grenzübergreifende Fusionsforschung - TEC-Vertrag erneuert

8. Juli 2010 - Das Forschungszentrum Jülich und seine Partner im Trilateralen Euregio Cluster (TEC) verstärken ihre Forschung für das Fusionsexperiment ITER weiter. Mit einer feierlichen Vertragsunterzeichnung in Jülich erneuerten sie heute ihre langjährige Kooperation. Die Partner bringen ihr weltweit einmaliges Know-how mit dem Ziel zusammen, Werkstoffe für die Wandelemente der Plasmakammer von ITER zu entwickeln.

In naher Zukunft werden dazu neue große Experimentieranlagen bei den Partnern installiert. Zu den bisherigen TEC-Partnern Ecole Royale Militaire / Koninklijke Militaire School (Belgien), FOM Institute for Plasma Physics (Niederlande) und Forschungszentrum Jülich tritt nun auch das belgische Centre d’etude de l’energie Nucleaire / Studiecentrum voor Kernenergie hinzu.

Im internationalen Projekt ITER engagieren sich Forscher langfristig, um nach dem Prinzip der Sonne Energie zu erzeugen. Eine zentrale Herausforderung ist es, Werkstoffe zu entwickeln, die der enormen Belastung standhalten, die von 100 Millionen Grad heißem Plasma und Neutronen aus dem Fusionsprozess ausgeht. Fusionskraftwerke könnten den Energie-Mix in Zukunft um eine nachhaltige Option erweitern.

bild_meldung_2010-07-08_tec-unterzeichnung

V.l.n.r. (vorn): Prof. Dr. Eric Van Walle (Generaldirektor SCK·CEN, Mol, Belgien), Prof. Dr. Michael Van Schoor (Direktor LPP, Ecole Royale Militaire/Koninklijke Militaire School, Brüssel, Belgien), Prof. Dr. Wim van Saarloos (Direktor der Stiftung FOM, Utrecht, Niederlande), Prof. Dr. Harald Bolt (Mitglied des Vorstands, Forschungszentrum Jülich), Prof. Dr. Ulrich Samm (Leiter des Projekts Kernfusion, Forschungszentrum Jülich), hinten: Dr. Vincent Massaut (Leiter der Gruppe Fusionstechnologie, SCK·CEN, Mol, Belgien), Prof. Dr. Tony Donné (Leiter Bereich Fusion, FOM Institute for Plasma Physics, Rijnhuizen, Niederlande), Leo LeDuc (Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur, Niederlande), Dr. Beatrix Vierkorn-Rudolph (Bundesministerium für Bildung und Forschung)


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