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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Weitere FCKW in der Atmosphäre nachgewiesen

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität von East Anglia und des Forschungszentrums Jülich haben in der Atmosphäre weitere, bisher nicht erforschte Treibhausgase nachgewiesen. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen wurden jetzt im Magazin "Atmosphere" veröffentlicht.

Die Forscher hatten unbelastete Luftproben aus Tasmanien aus der Zeit zwischen 1978 und 2012 und Luftproben von Linienflügen aus den Jahren 2012 und 2013 analysiert und dabei drei Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) und teilhalogenierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (HFCKW) entdeckt, die bis dahin nicht nachgewiesen und untersucht worden waren. Die neuentdeckten Treibhausgase erreichen zwar nicht die Konzentration der bisher bekannten in der Atmosphäre. Sie machen aber deutlich, dass noch andere FCKW und HFCKW in die Atmosphäre gelangten, die menschlichen Ursprungs sind und in Summe sehr wohl der Ozonschicht schaden könnten. "Die Herkunft dieser Treibhausgase sollte deshalb untersucht werden", sagt Corinna Kloss vom Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung. Die Wissenschaftlerin vermutet Kälte- oder Lösungsmittel als Quelle. Der Einsatz von FCKW ist seit 2010 weltweit verboten.

Originalveröffentlichung:
Kloss, C.; Newland, M.J.; Oram, D.E.; Fraser, P.J.; Brenninkmeijer, C.A.M.; Röckmann, T.; Laube, J.C. Atmospheric Abundances, Trends and Emissions of CFC-216ba, CFC-216ca and HCFC-225ca. Atmosphere 2014, 5, 420-434. DOI:10.3390/atmos5020420
http://www.mdpi.com/2073-4433/5/2/420

Luftproben aus Cape Grim, Tasmanien (1978 - 2012)Luftproben aus Cape Grim, Tasmanien (1978 - 2012)
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