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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Klimaforschung im Weltraumtest

Start geglückt: Im März schickte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB von Kiruna aus zwei Forschungsraketen in den Weltraum. Mit an Bord von REXUS 21 und REXUS 22: fünf Experimente von Studierenden aus Deutschland, Schweden, Polen und Italien. Darunter war auch das Experiment "AtmoHIT" zur Klimaforschung, das Studierende in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Klimaforschung sowie dem Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik des Forschungszentrums Jülich geplant hatten. Die Flüge der einstufigen Rakete dauerten etwa zehn Minuten; sie erreichten eine Höhe von rund 85 Kilometern.

Mit "AtmoHIT" (Atmospheric Heterodyne Interferometer Test) wurde unter Weltraumbedingungen ein neuartiges, extrem lichtstarkes Spektrometer zu Messung von Temperaturen in der mittleren Erdatmosphäre getestet. Mit den gewonnenen Daten werden Klimamodelle verbessert. Das "AtmoHIT"-Gerät ist so klein, das es mit geringem Aufwand größere Satelliten-Missionen ergänzen oder auf Nanosatelliten von wenigen Litern Volumen (sogenannten CubeSats) zum Einsatz kommen kann. Diese Satelliten können in Schwärmen ausgesetzt werden und die Erdatmosphäre in bisher unerreichter Auflösung vermessen.

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Stratosphäre (IEK-7)

Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik, Bereich Engineering und Technologie (ZEA-1)

Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik, Bereich Systeme der Elektronik (ZEA-2)

Link zur Projektseite von "AtmoHIT"


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