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Forschungszentrum Jülich auf der Hannover Messe 2018

Jülich, 17. April 2018 - Das Forschungszentrum Jülich ist auf der Hannover Messe mit Arbeiten zu Energietechnologien in Halle 27, Stand D68 vertreten. In einem Vortrag auf dem Integrated Energy Plaza informieren sie über erste Ergebnisse des Kopernikus-Projekts zu Power-to-X (26.4., 14.30 – 14:50 Uhr, Halle 27, Stand H74).

Power-to-X: Sektorkopplung für die Energiewende

Deutschland ist international Vorreiter bei den erneuerbaren Energien. Doch darauf kann es sich nicht ausruhen. Sonnenenergie und Windkraft fluktuieren stark. Für den zunehmenden Ausbau im Zuge der Energiewende sind daher Technologien vonnöten, die es ermöglichen, die erzeugte Energie zwischenzuspeichern und in andere Sektoren zu überführen. Beispiele sind etwa die Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff oder Methan durch Elektrolyse (Power-to-Gas) sowie die Umwandlung in flüssige Substanzen wie etwa synthetische Kraftstoffe für die Mobilität (Power-to-Liquid) und hochwertige Basischemikalien für die chemische Industrie (Power-to-Chemicals).

Auf der Integrated Energy Plaza der Hannover Messe gibt Projektkoordinator Prof. Rüdiger-A. Eichel vom Forschungszentrum Jülich einen Überblick über Aktivitäten und Zwischenergebnisse des Kopernikus-Projekts P2X, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Wissenschaftler aus insgeamt 50 Einrichtung und Unternehmen erkunden und vergleichen darin unterschiedliche Strategien und Prozesse, die eine flexiblere Nutzung und Speicherung von Strom aus volatilen erneuerbaren Energien ermöglichen. Ziel ist es, unter mehreren Möglichkeiten ökonomisch sinnvolle Ansätze zu identifizieren und herauszufinden, welcher Technologie-Mix für die Zukunft am besten geeignet ist. (26.4., 14.30 – 14:50 Uhr, Halle 27, Stand H74)

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Rüdiger-A. Eichel, IEK-9
Tel.: +49 2461 61-4644
E-Mail: r.eichel@fz-juelich.de


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