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Institut für Neurowissenschaften und Medizin

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Magnetstimulation (TMS) erhöht die Erregbarkeit der motorischen Hirnrinde.

Forscher des INM-3 haben nun mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographe herausgefunden, dass sich dieser Effekt aus der Verbindungsstärke des motorischen Handareals mit anderen Hirnzentren vorhersagen lässt. Bei Personen, die eine hohe Kopplungsstärke des motorischen Handareals mit vorgeschalteten Regionen aufweisen, lässt sich die Erregbarkeit besonders stark steigen. Somit scheint die Effizienz der Neurostimulation auch darin begründet zu sein, wie gut die Stimulationsregion im Gesamtnetzwerk verankert ist. Diese Erkenntnis ist wichtig für den Einsatz der Magnetstimulation in der Rehabilitation von Patienten mit Schlaganfall und anderen Hirnläsionen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift "Cerebral Cortex" veröffentlicht.

tms_motor

Network Connectivity and Individual Responses to Brain Stimulation in the Human Motor System.
Cárdenas-Morales L, Volz LJ, Michely J, Rehme AK, Pool EM, Nettekoven C, Eickhoff SB, Fink GR, Grefkes C.
Cereb Cortex. 2013 Feb 8. [Epub ahead of print]


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