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140 Gäste beim JCNS-Workshop “Polymers and Neutrons: Past and Future”

13. März 2015

Mehr als 140 Gäste besuchten den Workshop “Polymers and Neutrons: Past and Future” des Jülich Centre for Neutron Science (JCNS), der am 13. März im Großen Hörsaal des Forschungszentrums stattfand.

Mehr als 140 Gäste besuchten den Workshop “Polymers and Neutrons: Past and Future” des Jülich Centre for Neutron Science (JCNS), der am 13. März im Großen Hörsaal des Forschungszentrums stattfand. Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildeten Beiträge der Forschung mit Neutronen – insbesondere der Jülicher – in mehr als 35 Jahren Polymerforschung. Neutronenstreuung hat sich in dieser Zeit zu einem essentiellen Werkzeug entwickelt, um die Struktur und Dynamik von Polymeren auf mikroskopischer Größenordnung sowie deren Zusammenhang mit makroskopischen Eigenschaften zu untersuchen. Damit ist die Neutronenforschung eine Schlüsseltechnologie für die wissensbasierte Entwicklung zukunftsweisender funktionaler Polymersysteme.

GuestsCopyright: Forschungszentrum Jülich

Vortragende, Gastgeber und Ehrengäste des Workshop (von links): Prof. em. Dr. Lewis. J. Fetters (Cornell University, USA), Prof. Dr. Sebastian M. Schmidt (Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums), Prof. Dr. Andreas Offenhäusser (Jülich), Dirk Schlotmann (Jülich), Prof. Dr. Gerhard Gompper (Jülich), Prof. Winfried Petry (Heinz Maier-Leibnitz Zentrum), Prof. Dr. Monika Schönhoff (Universität Münster), Prof. Dr. Jan K.G. Dhont (Jülich), Prof. Dr. Juan Colmenero (Donostia International Physics Center, Spanien), Prof. em. Dr. Albert Furrer (Paul Scherrer Institut, Schweiz), Prof. Dr. Tom McLeish (Durham University, GB), Prof. Dr. Helmut Schober (Institut Laue-Langevin, Frankreich), Prof. Dr. Dieter Richter (Jülich), Prof. Dr. Thomas Brückel (Jülich), Prof. Dr. Ferenc Mezei (European Spallation Source, Schweden), Prof. em. Dr. Ulrich Buchenau (Jülich), Prof. Dr. Kurt Binder (Universität Mainz), Prof. Dr. Andreas Schreyer (Helmholtz-Zentrum Geesthacht), Dr. Rainer Zorn (Jülich).


Die Vorträge beleuchteten unter anderem den Nutzen von Computersimulationen von Polymeren für die Entwicklung von Neutronenexperimenten oder das junge Forschungsgebiet der einkettigen weichen Nanopartikel. Diese Materialklasse eröffnet aussichtsreiche Möglichkeiten für die Entwicklung von polymeren Nano-Kompositen, die der Natur nachempfunden sind und sich etwa als Trägermaterial für Medikamente oder als Kontrastmittel eignen. Ausblicke auf zukünftige, vielversprechende Forschungsmöglichkeiten, zum Beispiel an der im Bau befindlichen Europäischen Spallationsquelle ESS im schwedischen Lund, ergänzten das Programm.


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