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Workshop zur Nutzung von Neutronen für die Forschung an PIK

Mai 2017

Peterhof, Russland

Im kommenden Jahr soll der russische Forschungsreaktor PIK in Gatchina bei St. Petersburg in Betrieb gehen. Im Mittelpunkt des Workshops „The future of biology and soft matter research on reactor PIK“ Mitte Mai in Peterhof, Russland stand die Bildung einer wissenschaftlichen Nutzergemeinschaft für die Neutronenforschung in Biologie und Weicher Materie, da für diese Zwecke an PIK entsprechende Instrumente entwickelt werden sollen.

Der Präsident des NRC «Kurchatov Institute» Prof. Mikhail Kovalchuk, und Prof. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, hatten die wissenschaftliche Leitung des Workshops. Beide sprachen sich dafür aus, an PIK ein internationales Nutzerzentrum für die Forschung mit Neutronen einzurichten. „Die für das kommende Jahr geplante Inbetriebnahme von PIK eröffnet neue Perspektiven für die Neutronenforschung“, so Schmidt. „Wenn es gelingt, eine internationale Nutzereinrichtung in St. Petersburg zu etablieren, wäre dies eine große Errungenschaft für Russland, Deutschland und Europa.“

PIK-Workshop-GroupGruppenbild des Workshops in Peterhof, Russland.
Copyright: Petersburg Nuclear Physics Institute

Die Forschung mit Neutronen ist eine Schlüsseltechnologie für viele Wissenschaftsbereiche. Magnetische Datenspeicher für die Computertechnologie von übermorgen, thermoelektrische Energietechnologien zur zukünftigen Stromgewinnung aus Abwärme, nanoverstärkte Polymerwerkstoffe für leichtere Autos, biologische Prozesse und Proteine zur Verbesserung von Medikamenten: Alle Bereiche profitieren von den Erkenntnissen, die nur mittels Neutronen aus Werkstoffen und Proben gewonnen werden können.

Der Workshop in Peterhof war eine der Maßnahmen von CREMLIN (Connecting Russian and European Measures for Large-scale Research Infrastructures): Das Projekt soll die europäisch-russische Zusammenarbeit bei der Planung und wissenschaftlichen Nutzung physikalischer Großforschungseinrichtungen fördern. Das Jülich Centre for Neutron Science (JCNS) koordiniert im Rahmen des Projektes die Zusammenarbeit mit PIK.

Weitere Informationen:

Meldung des NRC “Kurchatov Institut”


 


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