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BMBF und Helmholtz-Zentren fördern HBS-Projekt


6. November 2018

HBS-Schematic-diagram

von Thomas Gutberlet, JCNS

Kompakte beschleunigerbasierte Neutronenquellen stellen eine zukunftsträchtige Alternative für kleine und mittelgroße Neutronenforschungsanlagen dar. Sie benötigen keine Forschungsreaktoren oder Hochenergiespallationsquellen, da sie effizient nukleare Prozesse bei niedrigen Beschleunigerenergien nutzen. Ein Projekt zur Entwicklung solcher Neutronenquellen erhält nun eine Förderung über knapp 1 Mio. EUR in den kommenden beiden Jahren. Die Fördersumme wird jeweils hälftig vom BMBF über den Innovationspool des Forschungsbereichs Materie der Helmholtz-Gemeinschaft sowie von den beteiligten Helmholtz-Zentren getragen. In dem Projekt werden Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und des Helmholtz-Instituts Mainz gemeinsam zentrale Komponenten und Konzepte für die Bereiche Beschleunigertechnologie, Neutronentarget, Strahlextraktion und Instrumentierung erarbeiten. Ziel des Projektes ist es, die technologische Realisierung einer neuartigen beschleunigerbasierten Neutronenquelle in Deutschland zu ermöglichen.

Weitere Informationen zum Konzept der High Brilliance Neutron Source, kurz HBS (engl.)


 


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