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Forschungszentrum Jülich feiert Gründung des Peter Grünberg Instituts

8. April 2011

Mit einer Feierstunde und einem wissenschaftlichen Kolloquium feierte das Peter Grünberg Institut am 7. und 8. April die Gründung.

Schnellere, leistungsfähigere und energiesparendere Informationstechnologien sind die Ziele der Jülicher Physiker, Informatiker und Nanotechnologen, die seit Januar 2011 im neuen Peter Grünberg Institut zusammenarbeiten. Es ist nach dem Jülicher Physiker und Nobelpreisträger benannt. Mit einer Feierstunde und einem wissenschaftlichen Kolloquium feierte das Peter Grünberg Institut am 7. und 8. April die Gründung.

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GruenbergPGI01_jpgWährend einer Feierstunde zur Eröffnung des Peter Grünberg Instituts übernahm es der Namensgeber persönlich, eine Stele mit dem Namen des Instituts zu enthüllen.

„Peter Grünbergs Entdeckung des GMR-Effekts, eines physikalischen Grundlageneffekts, und die Verwertung dieser Entdeckung durch die Festplattenindustrie innerhalb weniger Jahre zeigen eindrucksvoll, wie wichtig eine starke Grundlagenforschung für die Entdeckung und Nutzung neuartiger elektronischer Phänomene, Methoden und Materialien ist“, sagten Prof. Achim Bachem, Vorsitzender des Vorstands, und Prof. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich.

 

Das Peter Grünberg Institut ist die zentrale Plattform für Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Nanoelektronik in der Region Jülich/Aachen. In der Tradition von Peter Grünberg entwickeln die PGI-Forscher innovative Ansätze der Informationsverarbeitung und Datenübertragung und entwerfen neue Speicherarchitekturen, die die Grundlage der Hardware von morgen bilden. Dafür stehen leistungsfähige Geräte zur Verfügung: Eine Anlage für neue Gatematerialien und für verspannte Silizium-Germanium-Strukturen zielt unter anderem auf kleinere und leistungsfähigere Transistoren für energiesparende, mobile Geräte wie Notebooks oder Mobiltelefone. Auch wird das PGI zukünftig die Helmholtz Nanoelectronic Facility (HNF) betreiben, ein modernes Reinraumzentrum, in dem unter anderem Materialien, Prozesse und Strukturen im Nanometerbereich für die nächste Generation der Halbleiter in den Chips von übermorgen entwickelt werden. Das Institut ist eingebunden in die Sektion FIT der Jülich Aachen Research Alliance (JARA) – der Kooperation des Forschungszentrums Jülich mit der RWTH Aachen.

 

Zur Pressemitteilung: http://www.fz-juelich.de/sid_8105A751B3862009D26DE921F7839674/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2011/11-04-07GruendungPGI.html


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