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Doktorandin des PGI-8 zur Lindauer Nobelpreisträgertagung eingeladen

13. März 2019

Phila Rembold, Doktorandin am PGI-8 “Quantum Control” hat eine Einladung zur 69. Lindauer Nobelpreisträgertagung erhalten. In einem mehrstufigen internationalen Auswahlverfahren, an dem rund 140 Wissenschaftsakademien, Universitäten, Stiftungen und forschende Unternehmen beteiligt waren, setzte sie sich gegen zahlreiche weitere Studierende, Doktoranden und Postdocs durch. Nominiert wurde die 22-Jährige durch das Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen-Programm der Europäischen Union.

Ziel der Nobelpreisträgertagung, die seit 1951 in der Stadt Lindau (Bodensee) stattfindet, ist es, Nobelpreisträger und junge Wissenschaftler zusammen zu bringen, um den wissenschaftlichen Austausch über Generationen und Kulturen hinweg zu fördern. Thema der diesjährigen Wissenschaftskonferenz ist die Physik. 42 Nobelpreisträger haben bisher die Teilnahme zur 69. Lindauer Nobelpreisträgertagung zugesagt, die vom 30. Juni bis 5 Juli 2019 stattfindet.

Auf die Veranstaltung freut sich Rembold sehr: „Die Aussicht, die Koryphäen von denen ich sonst nur in Physikbüchern lese, live und in Farbe zu treffen ist unglaublich. Ich werde fast eine Woche in Vorträgen, aber auch sozialen Veranstaltungen verbringen. Das gibt mir die Möglichkeit, die innovativsten Ideen in der Physik von Menschen präsentiert zu bekommen, die die Rahmenbedingungen für meine Forschung gesetzt haben. Ich bin sehr gespannt, herauszufinden, was jemanden ausmacht, der den höchsten Preis unseres Faches erhalten hat.“

In ihrer Doktorarbeit befasst sich die theoretische Physikerin als Teil des Forschungsnetzwerks „Quantum-enhanced Sensing via Quantum Control“ (QuSCo) mit der Anwendung der sogenannten optimalen Kontrolltheorie. Besonders konzentriert sie sich dabei auf Farbzentren in Diamanten. Sie bilden ein Quantensystem, das sich gut manipulieren lässt und langlebig ist, und dies, anders als andere Systeme, ohne aufwendige Kühlung bei Zimmertemperatur. Das macht sie zu vielversprechenden Kandidaten für die Anwendung in Quantentechnologien. Zum Beispiel lassen sich damit quantenmechanische Informationseinheiten, sogenannte Quantenbits, darstellen, die für den Bau von Quantencomputern nötig sind.

Weitere Informationen:

Institut Quantum Control: Website im Aufbau

Forschungsnetzwerk „Quantum-enhanced Sensing via Quantum Control“ (QuSCo)

69. Lindauer Nobelpreisträgertagung

Dieses Projekt wurde aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union im Rahmen der Vereinbarung Nr. 765267 von Marie Skłodowska-Curie finanziert.


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