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Feodor Lynen-Forschungsstipendium für PGI-11-Forscher


30. Juli 2018

Dr. Gianluigi Catelani vom JARA-Institut Quantum Information (PGI-11) hat bereits im vergangenen Jahr ein Feodor Lynen-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Der Physiker forscht nach Stationen an mehreren US-amerikanischen Hochschulen, zuletzt der Universität Yale, seit 2012 am Forschungszentrum Jülich. Am Quanten-Institut der Universität Yale hat er nun auch den ersten Teil eines durch das Stipendium geförderten Forschungsaufenthalts verbracht. Zwei weitere sind geplant.

Ziel der Zusammenarbeit mit den Gruppen von Prof. Robert J. Schoelkopf (Experiment), Prof. Michel Devoret (Experiment) und Prof. Leonid Glazman (Theorie) ist es, Dekohärenz in Systemen mit zwei oder mehr supraleitenden Qbits zu verstehen. Bisher hatten sich die Forscher, die schon länger zusammenarbeiten, auf die Dekohärenz bei einzelnen Qubits fokussiert. Die Dekohärenz ist ein wesentliches Problem bei der Konstruktion von Quantencomputern, weil sie die Überlagerung verschiedener Zustände von Qubits beendet.

Das Feodor Lynen-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler unterstützt langfristige Forschungsaufenthalte im Ausland bei Gastgeberinnen oder Gastgebern, die dem Humboldt-Netzwerk angehören, zum Beispiel ehemaligen Stipendiaten. Für das Programm können sich überdurchschnittlich qualifizierte Wissenschaftler aus Deutschland bewerben können, die ihre Promotion vor nicht mehr als zwölf Jahren abgeschlossen haben.

Weitere Informationen:

Yale Quantum Institute

Alexander von Humboldt-Stiftung

Feodor Lynen-Forschungsstipendium


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