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Helmholtz-Professur für Prof. Dederichs

6. Februar 2012

 

neujahrsempf_2012_043.jpgVon links: Prof. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums, Prof. David DiVincenzo, Direktor am Peter Grünberg Institut, Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender, Prof. Peter H. Dederichs, Karsten Beneke, Stellvertretender Vorsitzender und Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands.

Prof. Peter H. Dederichs vom Jülicher Peter Grünberg Institut (PGI-2) bekam am 6. Februar 2012 im Rahmen des Neujahrsempfangs für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungszentrums eine Helmholtz-Professur verliehen. Die Professur ist Ausdruck der besonderen Wertschätzung der wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Dederichs. Er ist damit der dritte Jülicher Wissenschaftler, der mit dieser Auszeichnung geehrt wurde, nach dem Nobelpreisträger Prof. Peter Grünberg 2007 und Prof. Siegfried Mantl 2011, beide ebenfalls  vom Peter Grünberg Institut.

Peter Dederichs hat an der RWTH Aachen Physik studiert und 1965 promoviert. Seit 1971 forscht er am Forschungszentrum Jülich, auch nach seiner Pensionierung 2004. Der Physiker gehört in Deutschland zu den Pionieren der Festkörperforschung und gilt als Experte für die Theorie der Festkörperphysik. Insgesamt hat Dederichs 340 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht, davon 67 seit seiner Pensionierung.

Prof. David DiVincenzo, Direktor am Peter Grünberg Institut, der die Laudatio für Dederichs hielt, hob unter anderem hervor, dass der Physiker früh erkannt hatte, dass für das quantitative Verständnis der Festkörperphysik neue Methoden benötigt wurden. Zusammen mit seinen Kollegen am Vorläuferinstitut des Peter Grünberg Instituts entwickelte und verwendete er schon sehr früh ab-initio-Methoden zur Berechnung der Elektronenstruktur von Festkörpern, die heute untrennbarer Bestandteil der Material- und Nanowissenschaften sind.

DiVincenzo betonte auch die gestaltende Kraft Peter Dederichs’: Als langjähriger Gruppenleiter in Jülich und Professor an der RWTH Aachen habe Dederichs die enge Partnerschaft zwischen diesen beiden Institutionen verkörpert und gelebt, lange bevor sie institutionalisiert wurde. Auch nach seiner Pensionierung war er unverändert aktiv und war von 2004 bis 2011 Chairman des europäischen Netzwerkes „Psi-k“ für ab-initio-Rechnungen mit über 1000 Mitgliedern, das jährlich mehr als 20 Workshops, Tutorien und Sommerschulen in allen Ländern Europas organisiert. Nicht zuletzt konnte Dederichs mit seinem Renommee dazu beigetragen, dass seinen Kollegen am Forschungszentrum Jülich die angemessene Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Leistungen zuteilwurde.

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