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Humboldt-Forschungspreis an Gastprofessor des ER-C verliehen


19 Juli 2017

Prof. Dr. Leslie John Allen, Gastprofessor am Jülicher Ernst Ruska-Centrum für Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen, hat einen Humboldt-Forschungspreis für seine Arbeiten zum Verständnis der ultrahochauflösenden Elektronenmikroskopie erhalten. Der Physiker von der australischen University of Melbourne, der seit Mai in Jülich forscht, wurde damit auf der Jahrestagung der Alexander von Humboldt-Stiftung im Juni in Berlin geehrt. Mit dem Preis zeichnet die Stiftung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland für ihr bisheriges Gesamtschaffen aus, deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden können, und fördert Forschungsaufenthalte in Deutschland.

Professor Allen ist theoretischer Physiker und hat entscheidend dazu beigetragen zu verstehen, wie atomar auflösende Transmissionselektronenmikroskope Bilder von Materialien erzeugen. Dadurch wurde es möglich, mit solchen Instrumenten die Art und Zahl einzelner Atome in den Proben zu bestimmen.

Allen plant zunächst bis Dezember am ER-C zu bleiben und in den nächsten Jahren weitere Aufenthalte anzuschließen. Bereits vor seinem Gastaufenthalt hatte der Forscher erfolgreich mit dem ER-C kooperiert.

Humbolt PrizeProf. Dr. Leslie John Allen (rechts) bei der Übergabe des Humboldt-Forschungspreises während der Jahrestagung der Humboldt-Stiftung im Berliner Schloss Charlottenburg am 29. Juni.
Copyright: Humboldt Foundation/David Ausserhofer

Website des PGI-5/ER-C-1


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