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Angeliefert: Kran hievt 4,5-Tonnen-Lasertisch ins PGI

27. Juli 2018

Das Kurzpuls-Photonenzentrum JuSPARC (von engl. „Jülich Short-Pulsed Particle Acceleration and Radiation Center“) am Peter Grünberg Institut (PGI) wird in den kommenden Monaten mit zwei neuen, leistungsstarken Lasern ausgebaut. Gestern wurde das schwerste Bauteil für dieses Projekt geliefert: der Tisch, der zukünftig einen Laser mit einer Pulsleistung im Terawatt-Bereich schwingungsfrei lagern soll. Ein Kran, ein Fensterausbau und viel Feingefühl waren nötig, um die vier größten Teile des Metalltisches, jedes rund eine Tonne schwer, an ihren Bestimmungsort in der zweiten Etage des PGIs zu bringen.

Der neue Laser der französischen Firma Thales wird extrem kurze Lichtpulse von weniger als 30 Femtosekunden Dauer erzeugen. 1 Femtosekunde ist das Millionstel einer Milliardstel Sekunde. Die Pulse sind so intensiv, als würde das komplette Licht der Sonne auf die Spitze eines Bleistifts scheinen. Damit werden sich mittels Konversionstargets ähnlich intensive Röntgenpulse erzeugen lassen wie an konventionellen Synchrotron-Großforschungsanlagen. JuSPARC bietet neuartige Möglichkeiten, ultraschnelle physikalische Phänomene zu untersuchen, die insbesondere für die Informationstechnologie, aber auch die Festkörper- und Energieforschung von Interesse sind.

Bilder vom Transport:

2018_07_27-Lasertisch1Copyright: Forschungszentrum Jülich

2018_07_27-Lasertisch2Copyright: Forschungszentrum Jülich

2018_07_27-Lasertisch3Copyright: Forschungszentrum Jülich

2018_07_27-Lasertisch4Copyright: Forschungszentrum Jülich


Weitere Informationen:

Projektwebsite (engl.) zu JuSPARC auf der Website des Peter Grünberg Instituts  - Elektronische Eigenschaften (PGI-6)

Pressemitteilung des Forschungszentrums Jülich vom 25.Juni 2018 „3,2 Millionen Euro für Ausbau von Jülicher Kurzpuls-Photonenzentrum JuSPARC



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