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Jülich-Aachen: Starke Partnerschaft von Forschung und Lehre

Am "Tag der Neugier" ist Kooperation von Hochschule und Forschungszentrum ein Schwerpunkt

Jülich, 25. August 2009 – Beim diesjährigen "Tag der Neugier" des Forschungszentrums Jülich am Sonntag, 6. September, steht die Nachwuchsförderung im Mittelpunkt. Schüler und Studenten erfahren im Foyer des Großen Hörsaals, welche Chancen Jülich als starker Partner der Hochschulen für Doktoranden und Postdocs bietet.

Mit der RWTH Aachen verbindet das Forschungszentrum eine besonders intensive Zusammenarbeit. 16 Professoren der RWTH forschen als Institutsleiter in Jülich. Eine neue Qualität hat die Kooperation zwischen Aachen und Jülich 2007 erreicht: In der Jülich-Aachen Research Alliance (JARA) bündelten beide Partner ihre Kompetenzen in Forschung, Ausbildung und Infrastruktur.

JARA umfasst die vier Bereiche Simulationswissenschaften, Hirnforschung, Informationstechnologie und Energie. Mit ihren über 11 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem jährlichen Budget von insgesamt 908 Millionen Euro schaffen die RWTH und das Forschungszentrum gemeinsam einzigartige Bedingungen für Forschung und Lehre in der Allianz.

Ein Beispiel für den Erfolg dieser Kooperation ist die "German Research School for Simulation Sciences", die sich am "Tag der Neugier" im Foyer des Großen Hörsaals präsentiert. Sie ist auch Station beim gemeinsamen Rundgang von Nordrhein-Westfalens Innovationsminister Andreas Pinkwart, Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesforschungsministerin, sowie Prof. Ernst M. Schmachtenberg, Rektor der RWTH.

An den Standorten Aachen und Jülich erfahren Studierende und Doktoranden, wie Computersimulationen in verschiedenen Natur- und Ingenieurwissenschaften eingesetzt werden können, um Probleme oder Fragestellungen in diesen Disziplinen zu lösen. Sie lernen Methoden, Techniken und Werkzeuge für Simulationen zu entwickeln und zu verbessern.

Rund 40 Arbeitsgruppen und Institute der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich sind in Forschung und Lehre eng mit der "German Research School for Simulation Sciences" verknüpft – im Forschungszentrum auch das Jülich Supercomputing Centre mit Europas schnellstem Rechner JUGENE. Er hat eine Rechenleistung von über einem Petaflop/s, das entspricht rund einer Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde.

Das "Jülicher Modell"

Nach dem "Jülicher Modell" übernehmen die in Jülich berufenen Direktoren eine doppelte Aufgabe. Sie leiten das Institut im Forschungszentrum und sind gleichzeitig Professor an einer der umliegenden Universitäten. So lehren insgesamt 41 Institutsleiter aus Jülich an den Hochschulen von Aachen, Düsseldorf, Köln, Bonn, Bochum, Duisburg-Essen, Münster und Wuppertal.

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Pressekontakt:

Erhard Lachmann
Tel. 02461 61-1841
E-Mail: e.lachmann@fz-juelich.de


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