Suche

zur Hauptseite

Navigation und Service


Jülich-Düsseldorf: Starke Partnerschaft von Forschung und Lehre

Am "Tag der Neugier" ist Kooperation von Hochschule und Forschungszentrum ein Schwerpunkt

Jülich, 26. August 2009 – Beim diesjährigen "Tag der Neugier" des Forschungszentrums Jülich am Sonntag, 6. September, steht die Nachwuchsförderung im Mittelpunkt. Schüler und Studenten erfahren im Foyer des Großen Hörsaals, welche Chancen Jülich als starker Partner der Hochschulen für Doktoranden und Postdocs bietet.

Beispiel Düsseldorf: An der Heinrich-Heine-Universität lehren acht Institutsdirektoren aus Jülich, unter anderem Prof. Ulrich Schurr, der im Forschungszentrum seit 2001 das Institut für Phytosphäre leitet und an der Universität lehrt.

Schüler und Studenten, die sich für moderne Umweltforschung interessieren, sollten am "Tag der Neugier" die Pflanzenversuchsanlage "PhyTec" von Schurr und seinem Team besuchen. Sie ist auch Station beim gemeinsamen Rundgang von Nordrhein-Westfalens Innovationsminister Andreas Pinkwart, Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesforschungsministerin, sowie den Rektoren der Universitäten Aachen, Düsseldorf und Köln.

Erfahren können Besucher auch, welche spannenden Pläne die Jülicher Umweltforscher mit ihren Kooperationspartnern in den Hochschulen verfolgen. Jülich baut gemeinsam mit der Uni Düsseldorf, der RWTH Aachen, der Universität Bonn sowie weiteren Partnern ein "Bioeconomy Science Center" auf. Das Zentrum will den Weg zu einem nachhaltigen Umgang mit nachwachsenden Ressourcen aufzeigen. Schwerpunkte der Forschung sind Ressourcennutzung, die Pflanze als Rohstoff-, Energie- und Nahrungslieferant, mikrobielle Biotechnologie und Verfahrenstechnik.

Schurr erforscht, wie Umweltfaktoren die Lebens- und Wachstumsfunktionen in Pflanzen beeinflussen. An der Uni Düsseldorf untersucht der Wissenschaftler diese Prozesse gemeinsam mit Doktoranden im Rahmen des Graduiertenkollegs "The Dynamic Response of Plants to a Changing Environment".

Weitere Angebote für Doktoranden und Postdocs aus der Zusammenarbeit von Uni Düsseldorf und Jülich sind die BioStruct NRW-Research School und das Helmholtz-Kolleg BioSoft, an dem sich auch die Hochschulen von Köln und Bonn beteiligen.

BioStruct führt in der Forschung Strukturbiologie, Molekularmedizin und Biotechnologie zusammen. In der International Helmholtz Research School of Biophysics and Soft Matter (IHRS BioSoft) haben Doktoranden die Möglichkeit, an der Schnittstelle von Biologie, Chemie und Physik zu arbeiten. BioSoft ist mit einem eigenen Stand im Foyer des Großen Hörsaals am "Tag der Neugier" vertreten. Das Graduiertenkolleg "Biokatalyse in unkonventionellen Medien" ist eine Kooperation von Jülich, Düsseldorf und der RWTH Aachen. Das Kolleg fördert die Spezialisierung von Nachwuchswissenschaftlern auf die Biokatalyse, ein Grenzgebiet zwischen Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik.

Das "Jülicher Modell" an der Uni Düsseldorf

Nach dem "Jülicher Modell" übernehmen die in Jülich berufenen Direktoren eine doppelte Aufgabe. Sie leiten ein Institut im Forschungszentrum und sind gleichzeitig Professor an einer der umliegenden Universitäten. So lehren insgesamt 41 Institutsleiter aus Jülich an den Hochschulen von Aachen, Düsseldorf, Köln, Bonn, Bochum, Duisburg-Essen, Münster und Wuppertal. Neben Biotechnologie, Strukturbiologie und Biophysik arbeiten Wissenschaftler aus Jülich an der Universität Düsseldorf in den Bereichen Neurowissenschaften und Medizin sowie Atmosphären-, Energie- und Festkörperforschung.

Links:


Pressekontakt:

Erhard Lachmann
Tel. 02461 61-1841
E-Mail: e.lachmann@fz-juelich.de


Servicemenü

Homepage