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Neutronen: Der Blick ins Komplexe

Jülicher Festvortrag zum Jahresabschluss 2010

Mit Neutronen kann man tief ins Innere von Materie blicken. Dabei lässt sich nicht nur erkennen, wie Atome und Moleküle angeordnet sind, sondern auch, wie sie sich bewegen, wie sie miteinander wechselwirken, wie sie sich verbinden, um die Substanzen zu bilden, die unser Leben bestimmen. Neutronen als Bausteine der Atomkerne sind die idealen Sonden, um Kristalle, Membranen oder andere Systeme auf der Ebene von Atomen zu untersuchen. Einen spannenden Einblick in die weitreichenden Möglichkeiten von Neutronenforschung gab Prof. Dieter Richter im Jülicher Festvortrag zum Jahresabschluss 2010, zu dem Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik am Abend des 6. Dezember ins LVR-LandesMuseum Bonn geladen waren.

Forschung mit Neutronen bereitet den Weg für die Entwicklung magnetischer Materialien für die Computerspeicher von morgen, von umweltfreundlichen Reinigern für Industrie und Haushalt, für die Stromgewinnung aus der Abwärme von Motoren oder das bessere Verständnis biomolekularer Vorgänge in Zellen. Darüber hinaus öffnet sie den Blick auf die Komplexität solcher Systeme und treibt den Paradigmenwechsel in der heutigen Wissenschaft voran: weg von der Betrachtung von Ausschnitten und Einzelteilen hin zu Prozessen wie Selbstorganisation, Kollektivität, Biomimetik und funktionellen Materialien.

Bildergalerie: Jülicher Festvortrag zum Jahresabschluss 2010 zur NeutronenforschungCopyright: Forschungszentrum Jülich


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