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Forschungszentrum lud zur "Kleinen Nacht der Wissenschaft"

Jülich, 27. September 2011 – Zur mittlerweile dritten "Kleinen Nacht der Wissenschaft" des Forschungszentrums kamen zahlreiche Besucher in den Jülicher Kulturbahnhof. Thema des Abends waren Demenz und Demenzforschung, in Anlehnung an das Motto des diesjährigen Wissenschaftsjahrs, das "Jahr der Gesundheit". Nach dem preisgekrönten Dokumentarfilm "Der Tag, der in der Handtasche verschwand", in dem eine an Demenz erkrankte Frau vier Monate lang begleitet wird, diskutierte Moderatorin Helga Hermanns mit Wissenschaftlern und Medizinern aus dem Forschungszentrum und dem Kreis Düren.

Prof. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, unterstrich die wichtige Rolle des Forschungszentrums, wo Naturwissenschaftler und Mediziner mit herausragenden Kompetenzen in der Hirnforschung arbeiten, da hier Naturwissenschaftler und Mediziner eng vernetzt mit Kliniken und Universitäten in der Region arbeiten. So zum Beispiel mit der Universität zu Köln, an der Prof. Gereon R. Fink die Klinik und Poliklinik für Neurologie leitet. In Jülich ist der Wissenschaftler Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin. Fink erläuterte den aktuellen Stand der Forschung zu den Risikofaktoren für die Entwicklung einer Demenz sowie zu den aktuellen Möglichkeiten ihrer Therapie. Prof. Dieter Sturma, ebenfalls Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin, beleuchtete in der Diskussion unseren Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen aus ethischer Sicht. Als Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Düren gab schließlich der Mediziner Dr. Klaus Maria Perrar Einblick in die Situation von Demenzkranken und ihre Behandlungsmöglichkeiten vor Ort.

Bild vom PodiumVon links: Dr. Klaus Maria Perrar, Prof. Gereon R. Fink, Helga Hermanns, Prof. Dieter Sturma, Prof. Sebastian M. Schmidt
Quelle: Forschungszentrum Jülich


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