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Ausländeramt Düren bietet Vor-Ort-Service am Forschungszentrum

14. September 2011 – Das Ausländeramt des Kreises Düren ist im wahrsten Sinne des Wortes entgegenkommend: Seine Mitarbeiter sind seit einiger Zeit zu Sprechstunden am Forschungszentrum Jülich und auf dem Campus Jülich der FH Aachen. Ein Service, über den sich die ausländischen Studierenden und Wissenschaftler sehr freuen. Denn seit dem 1. September ist es für sie deutlich aufwändiger geworden, ihren Aufenthalt in Deutschland amtlich besiegeln zu lassen. Der neu eingeführte so genannte elektronische Aufenthaltstitel erfordert nämlich die Erfassung biometrischer Daten und später die persönliche Abholung des Dokuments.

Darauf hat sich das Ausländeramt in der Kreisstadt Düren frühzeitig vorbereitet und vorgeschlagen, bedarfsorientierte Sprechzeiten vor Ort anzubieten. Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren, betont: "Die fachlichen Leistungen des Forschungszentrums und der FH locken die Menschen aus aller Welt an. Wir möchten sie nicht mit bürokratischen Hürden abschrecken. Sie sollen sich nicht mit lästigen Behördengängen beschäftigen, sondern studieren und forschen."

FH-Rektor Prof. Dr. Marcus Baumann und Karsten Beneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums, begrüßten die ungewöhnliche Initiative, schließlich sind am Campus Jülich der FH rund ein Drittel der Menschen ausländischer Herkunft, am Forschungszentrum ein Fünftel.

Das Engagement der Ausländerbehörde wurde 2005 auf Grundlage von Umfrageergebnissen als die freundlichste Ausländerbehörde Deutschlands von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ausgezeichnet.

Melanie Kurth und Norbert Scholze vom Dürener Ausländeramt stellten den Vor-Ort-Service in Jülich vor.Melanie Kurth und Norbert Scholze (links im Bild) stellten den Vor-Ort-Service des Ausländeramtes der Dürener Kreisverwaltung vor. Rechts im Bild (von rechts): FH-Rektor Prof. Dr. Marcus Baumann, Karsten Beneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, Roswitha Gielen, Ausländerbeauftragte des Forschungszentrums, und Landrat Wolfgang Spelthahn.
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