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Deutsch-Indische Delegation zu Gast im Forschungszentrum

Jülich, 18. September 2012 - Die Vertiefung der forschungspolitischen Zusammenarbeit zwischen Indien und Deutschland stand im Mittelpunkt eines zweitägigen Treffens im Forschungszentrum Jülich. Karsten Beneke, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, hieß die Delegationen in Jülich willkommen.

Unter Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel MdB und des indischen Forschungsstaatssekretärs Dr. Thirumalachari Ramasami fanden die offiziellen deutsch-indischen Gespräche zur "wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit" in Jülich statt. Beide gaben einen Überblick über die forschungspolitischen Entwicklungen in ihren Ländern. Die Staatssekretäre zeigten sich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Zusammenarbeit.

Thomas Rachel: "Indien und Deutschland sind seit fast vierzig Jahren verlässliche Partner. Wir haben eine strategische Zusammenarbeit in Forschung, Entwicklung und Bildung erlangt, die vielfältige Formen der Kooperation ermöglicht. Dies ist ein exzellentes Ergebnis einer vertrauensvollen und zukunftsgerichteten Entwicklung, auf die es aufzubauen gilt."

Rachel führte weiter aus, dass schon seit langem die Internationalisierung der deutschen Wissenschaftspolitik Teil eines globalen Wissenschaftsdialoges sei, in dessen Rahmen man den Herausforderungen, vor denen die Gesellschaften stehen, gemeinsam begegnen wolle. "Ich freue mich sehr, dass wir diesen Dialog mit Indien weiter vertiefen werden."

Indien gehört heute zu den wichtigsten Wissenschaftsnationen der Welt. Analysen von Co-Publikationen belegen, dass die Zusammenarbeit indischer und deutscher Forscherinnen und Forscher weltweit anerkannt ist. In Europa sind deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die bedeutendsten Kooperationspartner für Indien. Im Rahmen der neunten Zusammenkunft des "Indisch-Deutschen Komitees für Wissenschaft und Technologie" wurde u.a. vereinbart, dass die Zusammenarbeit im Bereich der innovationsorientierten Forschung unter Einbindung von Wissenschaft und Wirtschaft auf indischer und deutscher Seite vorangetrieben werden soll. Neue Themenfelder sind die Sicherheits- sowie die Innovations- und Energieforschung.

Das Abkommen zur Indisch-Deutschen Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ) wurde 1974 geschlossen. Ziele der WTZ sind u.a. die Beteiligung an internationalen Forschungsprogrammen zur Lösung globaler Probleme, der Ausbau und die Verbesserung bilateraler Beziehungen und der Zugang zu interessanten Forschungsregionen und -infrastrukturen.

Gruppenbild der DelegationDie deutsch-indische Forschungsdelegation mit den Staatssekretären Thomas Rachel (3.v.l.) und Dr. Thirumalachari Ramasami (4.v.l.) an der Spitze.
Quelle: Forschungszentrum Jülich

Staatssekretäre Rachel und Dr. Ramasami bei der UnterzeichnnungDie Staatssekretäre Rachel und Dr. Ramasami vereinbarten eine Vertiefung der forschungspolitschen Zusammenarbeit ihrer Länder.
Quelle: Forschungszentrum Jülich



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