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Sofja Kovalevskaja-Preis an Jülicher verliehen

Jülich, 21. November 2012 - Am Dienstag erhielt Dr. Dmitry A. Fedosov vom Forschungszentrum Jülich in Berlin aus der Hand von Bundesforschungsministerin Annette Schavan den Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Das ist einer der höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreise. Der 30-Jährige Mathematiker erhält damit rund 1,3 Millionen Euro, verteilt auf fünf Jahre, mit denen er eine eigene Forschungsgruppe aufbauen kann, um die Unterschiede bei der Zirkulation von Blut in gesundem Gewebe und in Tumoren zu untersuchen.

PreisverleihungBundesforschungsministerin Annette Schavan und Prof. Dr. Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung, überreichten Dmitry Fedosov gestern in Berlin den Sofja Kovalevskaja-Preis.
Copyright: Alexander von Humboldt-Stiftung/David Ausserhofer

Fedosov hat eine Simulationsmethode entwickelt, um Blutströmungen unter verschiedensten Bedingungen zu beschreiben und vorherzusagen. Damit wird er untersuchen, wie sich Blutströmungen in gesundem Gewebe und in Tumoren unterscheiden. Blutgefäße in Tumoren sind stärker gewunden und durchlässiger als in normalem Gewebe. Noch ist unklar, welchen Einfluss dies auf die Blutströmung hat. Außerdem plant Fedosov zu untersuchen, wie Medikamente mit Hilfe von Nanoteilchen in gesundem Gewebe sowie in Tumoren verteilt werden können. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, erfolgversprechende Strategien zur Tumorbehandlung zu identifizieren.

weitere Informationen:

Pressemitteilung vom 22. August 2012: Rund 1,3 Millionen Euro für Jülicher Nachwuchsforscher

zum Institut:

Institute of Complex Systems - Theorie der Weichen Materie und Biophysik (ICS-2 / IAS-2)


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