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Forschungszentrum betreibt keine Reaktorentwicklung

Jülich, 5.5.2014. Zur falschen Berichterstattung in den Medien, nach denen das Forschungszentrum an der Entwicklung von Hochtemperaturreaktor-Technologie arbeite, stellt das Forschungszentrum Jülich fest:

Das Forschungszentrum ist seit vielen Jahren nicht mehr an der Entwicklung von Reaktortechnologie beteiligt, auch nicht am Bau von Reaktoren, auch nicht in China.

Das Forschungszentrum Jülich erforscht (mit einem vergleichsweisen kleinen Teil seines Budgets, etwa 2 Prozent) am Institut für Energie- und Klimaforschung / Nukleare Entsorgung und Reaktorsicherheit (IEK-6) Fragestellungen der Entsorgung radioaktiver Abfälle und der Reaktorsicherheit.

Diese Arbeiten stehen in Einklang mit den Zielen der Energiewende in Deutschland, da das Forschungszentrum damit einen Beitrag leistet zur Lösung der großen gesellschaftlichen Aufgabe der Entsorgung und darüber hinaus international dazu beiträgt, die Sicherheit nuklearer Anlagen zu verbessern.

An Fragen der weiteren Entwicklung der HTR-Technik, insbesondere auch im Zusammenhang mit dem chinesischen Reaktorbau in Shidao, arbeiten keine Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich. Mit dem Shanghai Institute of Applied Physics (SINAP) gibt es Kontakte zu Sicherheitsfragen, die aber nichts mit Hochtemperaturtechnologie zu tun haben. Mit der Tsinghua Universität Peking gibt es Kontakte, die sich auf Sicherheitsfragen der HTR-Technologie beziehen.

Dies alles geht auch aus den Bundestagsdrucksachen 18/729 und 18/1268 hervor.

Bundestagsdrucksache 18/729 (Fragen 99 + 100)

Bundestagsdrucksache18/1268


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