Suche

zur Hauptseite

Navigation und Service


10 Jahre wissenschaftlicher Austausch zwischen Georgien und Jülich

Ehrendoktorwürde an Prof. Sebastian M. Schmidt und Prof. Hans Ströher verliehen

Jülich/Tiflis, 8. Juli 2014 – Prof. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, und Prof. Hans Ströher, Direktor am Jülicher Institut für Kernphysik (IKP) ist heute in Tiflis für ihren langjährigen Einsatz für den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Georgien die Ehrendoktorwürde von der Georgian Technical University (GTU) verliehen worden. Prof. em. Otto W. B. Schult, ehemaliger Direktor am IKP, wurde ebenfalls mit der Ehrendoktorwürde von der Tbilisi State University (TSU) ausgezeichnet. Schmidt und die georgische Ministerin für Bildung und Wissenschaft, Tamar Sanikidze, vereinbarten, die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren weiter auszubauen.

Jülich arbeitet bereits seit 1995 mit Forschungseinrichtungen in Georgien, insbesondere der Tbilisi State University (TSU) und der GTU zusammen. Seit 2004 laufen die gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen der Georgian German Science Bridge (GGSB), die vom Forschungszentrum mit initiiert wurde. Inzwischen sind regelmäßige gemeinsame Workshops sowie Forschungsaufenthalte georgischer Wissenschaftler in Jülich feste Bestandteile der Zusammenarbeit.

Im vergangenen Jahr wurde zum zweiten Mal das "Jülich-Georgia Master and Phd Student Exchange Program" des Forschungszentrums und der georgischen "Shota Rustaveli National Science Foundation" (SRNSF) ausgeschrieben. Dabei erhielten georgische Nachwuchswissenschaftler insgesamt acht Stipendien.

Die nun zwischen dem Forschungszentrum und dem georgischen Bildungsministerium getroffene Vereinbarung sieht vor, den wissenschaftlichen Nachwuchs Georgiens weiter zu fördern: durch ein bilaterales Austauschprogramm für Bachelor- und Masterstudenten sowie durch die Einführung des sogenannten Cotutelle-Programms. Hierbei handelt es sich um ein binationales Promotionsverfahren, bei dem deutsche und georgische Universitäten gemeinsame Doktortitel vergeben.

Ebenso möchten sich beide Partner gemeinsam für EU-Gelder für Kooperationsprojekte im Rahmen des EU-Forschungsprogramms HORIZON 2020 bewerben.

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Pressereferent
Tel. 02461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de


Servicemenü

Homepage