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Mediationsprozess zum Human Brain Projekt

Jülich, 12. September 2014 – Auf Initiative von Henry Markram, dem Projektkoordinator des Human Brain Projects (HBP), haben die wissenschaftlichen Leiter der Teilprojekte (das Board of Directors) einen Mediationsprozess für das HBP gestartet. Damit reagiert das Board auf aktuelle Diskussionen in der neurowissenschaftlichen Community innerhalb des Projekts, aber auch darüber hinaus: Anlass sind unterschiedliche Auffassungen darüber, ob sich wissenschaftliche Ausrichtung und Strukturen im Verlauf des Projekts so entwickelt haben, dass sie bestmögliche Grundlagen für die Hirnforschung liefern und den Zielen des Human Brain Projects dienen. Im Human Brain Project arbeiten Wissenschaftler aus 24 Nationen, 112 Einrichtungen in 12 Forschungsbereichen zusammen.

Als Mediator eingesetzt wurde Wolfgang Marquardt, seit 1. Juli 2014 Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, zuvor Lehrstuhlinhaber an der RWTH Aachen und Vorsitzender des Wissenschaftsrates. Er gehört keinem Organ innerhalb der Governance/ Struktur des HBPs an. Im Rahmen des Mediationsprozesses sollen Vorschläge für eine Restrukturierung der Projekt-Governance entwickelt und implementiert werden. Ein weiteres Ziel ist eine neu ausbalancierte wissenschaftliche Ausrichtung des HBP und deren Umsetzung.
Der Prozess soll bis Mitte kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Pressekontakt:

Dr. Anne Rother
Pressesprecherin / Leiterin der Unternehmenskommunikation
E-Mail: MediationForHBP@fz-juelich.de


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