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Jülich baut Zusammenarbeit mit Partnern in China aus

Xi’an/Jülich, 19. März 2015 – Besondere Auszeichnung für Prof. Sebastian M. Schmidt: Die Jiaotong-Universität Xi'an (Xi’an Jiatong University, XJTU) verlieh dem Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich anlässlich eines Workshops mit Wissenschaftlern des Ernst Ruska-Centrums (ER-C) eine Ehrenprofessur. Die Universität würdigte damit Schmidts großen Anteil an der erfolgreichen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie. So konnte in Xi’an ein Schwesterinstitut des ER-C aufgebaut werden. "In den nächsten Jahren wollen wir mit unseren Partnern an der XJTU die Zusammenarbeit in der Elektronenmikroskopie unter anderem um das Feld der Festkörpermaterialien für energietechnische Anwendungen erweitern", so Schmidt, der in Xi’an eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnete.

Schmidt und Prof. Andreas Offenhäusser vom Peter Grünberg Institut besuchten am Montag das Shanghai Institute of Microsystem and Information Technology (SIMIT), mit dem ein gemeinsames Institut aufgebaut werden soll. Am Dienstag informierte sich das Jülicher Vorstandsmitglied in Dongguan bei Shenzhen über den Aufbau der chinesischen Neutronen-Spallationsquelle (CSNS). Sebastian M. Schmidt koordiniert seit 2009 die deutschen Beiträge für die Planungs- und Konstruktionsarbeiten an der europäischen Spallationsquelle ESS in Lund.

Endpunkt der Reise ist am morgigen Freitag Chinas Hauptstadt Peking. Dort wollen das Forschungszentrum und das Institute of Automation der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences, CAS) eine verstärkte Zusammenarbeit in den Neurowissenschaften vereinbaren. Sie sieht unter anderem die Ausbildung von gemeinsamen Master- und Promotionsstudenten vor. Danach steht der Abschluss eines Vertrags mit dem Ministerium für Personalverwaltung und soziale Absicherung (Ministry of Human Resources and Social Security, MoHRSS) über ein Austauschprogramm für junge Wissenschaftler auf dem Programm. So sollen im Rahmen gemeinsamer Projekte jährlich bis zu 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus China in Jülich forschen können.

Weitere Informationen

Ernst Ruska Zentrum (er-c)

Peter Grünberg Institute / Institute of Complex Systems, Bereich Bioelektronik (PGI-8/ICS-8)

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, M.A., Pressereferent
Tel.: 02461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de