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Chinesischer Fusionsforscher erhält Helmholtz International Fellow Award


Berlin, 8. Juli 2015 – Die Helmholtz-Gemeinschaft hat Prof. Dr. Jiangang Li den "Helmholtz International Fellow Award" verliehen. Das Forschungszentrum Jülich hatte den Fusionsforscher für die Auszeichnung vorgeschlagen. Die insgesamt fünf Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro und eine Einladung zu flexiblen Forschungsaufenthalten an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren. Der Award sei ein ausgezeichnetes Instrument, um sich mit den weltweit führenden Wissenschaftlern und Wissenschaftsmanagern zu vernetzen, sagt Helmholtz-Präsident Prof. Jürgen Mlynek.

Jiangang Li arbeitet bereits seit mehreren Jahren eng mit den Jülicher Fusionsforschern zusammen. Die Jülicher Wissenschaftler freuen sich deshalb besonders über die Auszeichnung: Mit dem Award kann die Kooperation mit einem der führenden Köpfe der sich rasant entwickelnden chinesischen Fusionsforschung und mit seinen Mitarbeitern durch weitere Forschungsaufenthalte weiter vertieft werden.

UrkundenübergabeProf. Wolfgang Marquardt (rechts), Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, überreicht die Auszeichnung an Prof. Jiangang Li (links). Das Foto entstand im Nachgang bei einem Besuch von Prof. Jiangang Li am Forschungszentrum im September 2015.
Copyright: Forschungszentrum Jülich

Jiangang Li kommt von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, wo er zuletzt Vizepräsident der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technik in Hefei (Provinz Anhui) war. Er war federführend bei Entwicklung, Aufbau und Betrieb des Fusionsreaktors EAST (Experimental Advanced Supeconducting Tokamak) in Hefei. Im Jahr 2013 konnten Wissenschaftler in EAST ein energiereiches Plasma über eine Rekorddauer von 30 Sekunden aufrechterhalten. Derzeit leitet Jiangang Li die Entwicklung der nächsten Generation eines chinesischen Testreaktors zur Fusion (CFETR, kurz für Chinese Fusion Engineering Test Reactor). Er ist außerdem Mitglied des ITER-Rats, des Aufsichtsgremiums für den Bau des internationalen Fusionsreaktors ITER im französischen Cadarache.

Mehr Informationen

Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Plasmaphysik (IEK-4)


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