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Mit HALO zum Nordpol

5. Januar 2016 - Zwischen Januar und März 2016 startet das Forschungsflugzeug HALO im schwedischen Kiruna zu Flügen über das Eismeer in Richtung Grönland und Nordpol. Dort werden Klimaforscher, unter anderem vom Forschungszentrum Jülich, umfangreiche Messungen in der sogenannten Tropopausenregion vornehmen - das heißt in circa 7 bis 14 Kilometern Höhe. Ziel der Kampagne "POLSTRACC" (The Polar Stratosphere in a Changing Climate) ist es, die Prozesse, die Ozon und andere klimawirksame Spurengase in der arktischen Tropopausenregion im Winter beeinflussen, besser zu verstehen. Mit einer Flughöhe bis zu 15 Kilometern und einer Reichweite von mehr als 8.000 Kilometern ist HALO für solche Studien besonders geeignet.

Ein wichtiges Messgerät an Bord von HALO ist das Infrarotspektrometer GLORIA, das Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam entwickelt und gebaut haben. Mit GLORIA können Temperatur, Wolkenparameter und eine Vielzahl von Spurengasen in der Atmosphäre viel detaillierter beobachtet werden als bisher.

"POLSTRACC" wird vom KIT koordiniert. Weitere Partner im Projekt sind neben dem Forschungszentrum Jülich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die Universitäten Heidelberg, Frankfurt, Mainz und Wuppertal.

Das "High Altitude and Long Range Research Aircraft", kurz HALO, am Hangar in OberpfaffenhofenDas "High Altitude and Long Range Research Aircraft", kurz HALO, am Hangar in Oberpfaffenhofen. Im Dezember 2015 hob das Forschungsflugzeug hier zu Testflügen ab.
Copyright: Andreas Minikin/DLR

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Stratosphäre (IEK-7)

Pressemitteilung des KIT

HALO-Bildergalerie des DLR


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