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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Innovationspreis für geplante Jülicher Ausgründung

Jülich, 28.10. 2016 - Der "f-cell award – Innovationspreis Brennstoffzelle" ging in diesem Jahr nach Jülich. Vitali Weißbecker, Andreas Schulze Lohoff und Klaus Wedlich vom Institut für Energie- und Klimaforschung überzeugten die Jury in der Kategorie "research & development" mit dem Projekt PRECORS. Ziel des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Vorhabens ist es, Brennstoffzellen kleiner und leichter zu machen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert; er wurde im Rahmen der Messe "World of Energy Solutions" im Oktober in Stuttgart überreicht.

Kern von PRECORS ist ein Verfahren zur homogenen Sprühbeschichtung von Bipolarplatten aus Metall. In Brennstoffzellen können diese gegenüber den bisher verwendeten graphitbasierten Kompositmaterialien deutlich dünner ausgelegt werden. Dadurch lassen sich das Volumen von Brennstoffzellen um 60 Prozent und das Gewicht um bis zu 80 Prozent reduzieren. Doch ob die dünnen metallischen Bipolarplatten in industriellem Maßstab zum Einsatz kommen, hängt von ihrer Korrosionsbeständigkeit und den Kosten der Beschichtung ab. Beides wird in PRECORS erforscht.

Die drei Jülicher Wissenschaftler wollen im kommenden Jahr ein eigenes Unternehmen gründen. Unterstützt werden sie dabei durch den EXIST-Technologietransfer des Bundeswirtschaftsministeriums sowie vom Bereich Technologie-Transfer/Innovationsmanagement des Forschungszentrums. Mit ihrer Forschung zur neuen Sprühbeschichtung für Bipolarplatten gewannen Weißbecker und Schulze Lohoff bereits den Aachener Gründungswettbewerb AC2.

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Elektrochemische Verfahrenstechnik (IEK-3)

Projekt-Seite von PRECORS

Pressemitteilung: "Gründerpreis für Jülicher Brennstoffzellenforscher"

Geschäftsbereich Drittmittel und Technologie-Transfer


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