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Die Zukunft der Batterien

Jülicher Forscher beteiligt an neuem Projekt zur Batterieforschung

Münster/Jülich, 26. Februar 2016 – Hochenergie-Batterien der nächsten Generation sollen die Nachfolge der heutigen Lithium-Ionen-Batterien antreten. Darum konkurrieren verschiedene Technologien. Im Forschungsprojekt "BenchBatt" untersuchen Wissenschaftler, welche Konzepte sich am besten eignen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Konkurrenzfähigkeit zukünftiger Technologien im Hinblick auf Stabilität und Speicherdichte, aber auch Kosten und Materialverfügbarkeit. Das Projekt wurde letzte Woche am Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gestartet.

Die Batterietechnologien der Zukunft sollen nicht nur bedeutend höhere Energiedichten haben, sondern müssen auch vereinbar sein mit einer klimaschonenden Stromversorgung, die auf erneuerbaren Energien basiert. Ob und welche der konkurrierenden neuen Technologien diesen Ansprüchen gerecht werden können, will das neue Forschungsprojekt herausfinden. Zu den Kandidaten für die Batterien von morgen gehören neben dem Lithium-Luft und dem Lithium-Schwefel-System auch Natrium-basierte Batterien und Feststoffbatterien.

"BenchBatt" ist ein Gemeinschaftsprojekt von mehreren Forschungsinstituten aus Braunschweig, Gießen, Jülich und Münster. Das Projekt wird von Prof. Martin Winter aus Münster koordiniert. Vom Helmholtz-Institut Münster (eine Außenstelle des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung mit Standorten in Aachen, Jülich und Münster) beteiligen sich die Gruppen von Frank Tietz in Jülich, und von Jens Leker, Jie Lie, Elie Paillard, Nathalie Sick, Hans-Dieter Wiemhöfer und Martin Winter in Münster. "BenchBatt" steht für "Benchmarking und Evaluation der Leistungsfähigkeit und Kosten von Hochenergie- und Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterien im Vergleich zu Post-Lithium-Ionen-Technologien". Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund drei Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen:

effzett - Das Magazin aus dem Forschungszentrum Jülich 2/2015

"Energy to go – Forscher entwickeln die Batterie der Zukunft"

Ob Smartphone, Akkuschrauber oder Elektroauto – die mobile Welt steht und fällt mit dem Lithium-Ionen-Akku. Doch die Forschung verfolgt auch andere Ansätze, um "energy to go" zur Verfügung zu stellen. Bisher gilt: Vieles ist denkbar, aber bis zur Marktreife ist es noch ein weiter Weg.

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Helmholtz-Institut Münster: Ionics in Energy Storage (HI MS / IEK-12)


Ansprechpartner:

Prof. Dr. Martin Winter
Helmholtz-Institut Münster: Ionics in Energy Storage (HI MS / IEK-12)
Tel.: 0251-83-36033
Email: m.winter@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Dr. Regine Panknin
Pressereferentin
Tel.: 02461-61-9054
Email: r.panknin@fz-juelich.de


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