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Wasserstoffauto für Wasserstoffforscher

Jülich, 5. Oktober 2017 - Das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN), eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich, hat einen neuen Dienstwagen. Es ist das erste Wasserstoffauto des Forschungszentrums sowie das erste in Franken.

Das HI ERN beschäftigt sich mit erneuerbaren Energien und der effektiven Umwandlung von elektrischer und chemischer Energie in Batterien oder Brennstoffzellen. Das zurzeit noch im Bau befindliche neue Institutsgebäude wird auch Ladestationen für Batterie- und Wasserstoffbrennstoffzellenautos besitzen, welche den im Institut hergestellten Solarstrom bzw. Elektrolysewasserstoff nutzen können – und in Zukunft auch dem neuen Wasserstoffauto, einem Toyota Mirai, zur Verfügung stehen. Der Wagen soll für Pendel- und Transportfahrten zwischen den beiden Standorten in Nürnberg und Erlangen, sowie für Dienstfahrten genutzt werden.

Prof. Peter Wasserscheid, Dr. Susanne Spörler, Dr. Sabine Popp und Prof. Karl Mayrhofer mit dem neuen Dienstwagen des HI ERN(v.l.) Prof. Peter Wasserscheid, Dr. Susanne Spörler, Dr. Sabine Popp und Prof. Karl Mayrhofer mit dem neuen Wasserstoffauto
Copyright: HI ERN / Andreas Kraus

Nur etwa 3000 Stück des Toyota Mirai wurden bis jetzt produziert, etwa 120 davon fahren in Deutschland. Seine Brennstoffzellentechnologie wandelt Wasserstoff und Sauerstoff aus der Luft in elektrische Energie für den Motor um. Dabei entstehen keine schädlichen Abgase – aus dem Auspuff kommt lediglich Wasserdampf. Eine Wasserstofffüllung reicht für mehr als 400 Kilometer, aufgetankt ist in drei Minuten.

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