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Georgien und Forschungs­zen­trum wollen auch bei Nach­wuchs­förderung kooperieren

Jülich, 5. Juni 2018 – Die weitere Entwicklung der Georgian-German Science Bridge (GGSB) war zentraler Punkt beim gestrigen Besuch einer georgischen Delegation im Forschungszentrum Jülich. Prof. Mikheil Chkhenkeli, Bildungsminister Georgiens, Botschafter Dr. Elguja Khokrishvili und Prof. Alexander Tsiskaridze, Vizerektor der Tbilisi State University (TSU), diskutierten mit dem Jülicher Vorstandvorsitzenden Prof. Wolfgang Marquardt und weiteren Vertretern des Forschungszentrums unter anderem über Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nachwuchsförderung. Karl Sobotta, Leiter des Jülicher Schülerlabors JuLab, gab dazu einen Überblick über die Arbeit der Einrichtung auf dem Campus mit insgesamt vier hochmodernen Experimentierlabors. Wesentliches Ziel von JuLab ist es, junge Leute schon früh für Naturwissenschaften zu interessieren und Impulse für die Berufswahl zu geben.

GruppenbildMöchten die bestehende Zusammenarbeit auch in der Nachwuchs­förderung intensivieren. Von links: der georgische Botschafter Dr. Elguja Khokrishvili, der georgische Bildungsminister Prof. Mikheil Chkhenkeli, Vorstandsvorsitzender Prof. Wolfgang Marquardt, Prof. Hans Ströher, Institutsdirektor am Institut für Kernphysik (IKP).
Copyright: Forschungszentrum Jülich / Ralf-Uwe Limbach


Das Forschungszentrum arbeitet bereits seit 1995 mit Einrichtungen in Georgien zusammen. Seit 2004 laufen die gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen der „Georgian-German Science Bridge (GGSB)“, die von Jülich mit initiiert wurde. Inzwischen sind regelmäßige gemeinsame Workshops sowie Forschungsaufenthalte georgischer Wissenschaftler im Forschungszentrum feste Bestandteile der Zusammenarbeit. Dazu gehören auch die gemeinsamen SMART-Labs an der TSU und der Georgian Technical University (GTU). Mit den Labors wird den in Jülich ausgebildeten jungen georgischen Wissenschaftlern eine attraktive Rückkehroption in ihr Heimatland geboten.

Weitere Informationen zum Schülerlabor JuLab

Pressemitteilung "Georgien und das Forschungszentrum planen weitere SMART-Labs in Tbilisi" (11. Mai 2016)

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Pressereferent
Tel: +49 2461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de