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Wetterextreme: Verbesserte Modelle von terrestrischen Systemen

Jülich, 18. Juli 2018 – Ein von dem Jülicher Agrosphärenforscher Prof. Stefan Kollet geleitetes Projekt wurde jetzt für das deutsch-russische Förderprogramm "Helmholtz-RSF Joint Research Groups" der Helmholtz-Gemeinschaft und der Russian Science Foundation (RSF) ausgewählt. Bei "European hydro-climate extremes: mechanisms, predictability and impacts" geht es um verbesserte Modelle des Systems Boden/Wasser/Luft.

Die Klima-Projektionen sagen eine Zunahme von Extremereignissen wie Starkregen, Überflutungen, Hitzewellen oder Dürren voraus: Sie stützen sich jedoch auf räumlich relativ grob aufgelöste und vereinfachte Modelle des terrestrischen Systems, was zu großen Unsicherheiten in den Modellergebnissen führen kann. In dem Projekt wird die Auflösung der Klimamodelle über Europa um ein Vielfaches erhöht und das terrestrische System in seiner Ganzheit simuliert: vom Grundwasser über die Landoberfläche bis in die Atmosphäre. So wird es möglich, physikalisch konsistente Projektionen des terrestrischen Wasser- und Energiekreislaufs zu erstellen, in denen sich Extremereignisse sehr viel genauer abbilden lassen.

Die insgesamt sechs neu ausgewählten Projekte erhalten für eine Laufzeit von drei Jahren jeweils eine Förderung von bis zu 130.000 Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft sowie einen Förderbetrag in gleicher Höhe von RSF.

"Sechs deutsch-russische Forschergruppen erhalten dreijährige Förderung" Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft zum Förderprogramm

Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Agrosphäre (IBG-3)

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Pressereferent
Tel.: 02461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de

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