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Universität zu Köln und Forschungszentrum Jülich unterzeichnen Rahmenkooperationsvertrag

Jülich/Köln, 11. Oktober 2018 - Die Universität zu Köln und das Forschungszentrum Jülich verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, die die Partner in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut haben. So sind beispielsweise rund ein Duzend leitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Forschungszentrum Jülich mit der Universität zu Köln berufen. Kölner und Jülicher Forschende arbeiten auf zahlreichen Wissenschaftsgebieten zusammen.

Zu den gemeinsamen Projekten gehörte zuletzt die erfolgreiche Antragsstellung in der Exzellenzstrategie. Hier wurden mit weiteren Partnerinstitutionen die Exzellenzcluster

  • „Materie und Licht für Quanteninformation (ML4Q)“ und
  • „CEPLAS - Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften – SMARTe Pflanzen für die Anforderungen von morgen“

eingeworben. Bund und Länder fördern an der Universität zu Köln insgesamt vier Exzellenzcluster. Damit waren alle eingereichten Anträge erfolgreich. Die Schwerpunkte der Kooperation liegen derzeit in den Natur- und Lebenswissenschaften. So wird beispielsweise zu Fragestellungen aus der Klima-, Atmosphären- und Erdsystemforschung, der Quanteninformation und den Neurowissenschaften gemeinsam geforscht. Diese Zusammenarbeiten sollen künftig intensiviert und thematisch erweitert werden.

Um die Zusammenarbeit insbesondere im Bereich der gemeinsamen Berufungen sowie der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs auszubauen und organisatorisch zu erleichtern, wurden jetzt ein Rahmenkooperationsvertrag und ein Vertrag für gemeinsame Berufungen von den Leitungen der Einrichtungen unterzeichnet.

Die institutionelle Grundlage von Forschung an der Universität zu Köln bilden ihre 6 Fakultäten mit 102 Studienfächern und ihre 10 fakultätsübergreifenden Forschungs- und Lehrzentren. Große, international kompetitive Forschungsschwerpunkte sind derzeit: Mechanismen altersassoziierter Erkrankungen, Pflanzenzüchtungsforschung, Quantenmaterie und –materialien, soziales und ökonomisches Verhalten sowie der sozio-ökonomische, kulturelle und politische Wandel in Afrika, Lateinamerika und Südostasien.

Das Forschungszentrum Jülich leistet wirksame Beiträge zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Information, Energie und Bioökonomie. Es konzentriert sich auf die Zukunft der Informationstechnologien und -verarbeitung, komplexe Vorgänge im menschlichen Gehirn, den Wandel des Energiesystems und eine nachhaltige Bioökonomie. Das Forschungszentrum entwickelt die Simulations- und Datenwissenschaften als Schlüsselmethode der Forschung weiter und nutzt große, oft einzigartige wissenschaftliche Infrastrukturen. Dabei arbeitet es themen- und disziplinenübergreifend und nutzt Synergien zwischen den Forschungsgebieten.

Universität zu Köln und Forschungszentrum Jülich unterzeichnen RahmenkooperationsvertragBei der Unterzeichnung des Rahmenkooperationsvertrags (v.l.): Prof. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln; Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich und Prof. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des Vorstandes des Forschungszentrums Jülich
Copyright: Universität zu Köln

Pressekontakt

Forschungszentrum Jülich
Annette Stettien, Dipl. biol.
Telefon: 02461 61-2388
Mail: a.stettien@fz-juelich.de

Universität zu Köln
Dr. Patrick Honecker
Telefon: 0170 578 1717
E-Mail: patrick.honecker@uni-koeln.de