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Austausch über Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek besucht Batterieforschungszentrum MEET und Helmholtz-Institut Münster (HI MS)

Jülich / Münster, 20. Dezember 2018 - Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, hat am Mittwoch,19. Dezember, das Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und das Helmholtz-Institut Münster (HI MS), eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich, besucht. Dabei informierte sich die Ministerin über die aktuellen Projekte der Batterieforschungseinrichtungen und tauschte sich mit Vertreterinnen und Vertretern beider Einrichtungen, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des WWU-Rektorats über zukünftige Entwicklungen im Bereich des Wissenstransfers aus.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek besucht Helmholtz-Institut Münster (HI MSProf. Dr.-Ing. Harald Bolt (Forschungszentrum Jülich), Thorsten Menne (NRW-Wissenschaftsministerium), Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels und Prof. Dr. Martin Winter (v. l.).
Copyright: WWU - Peter Leßmann

Anja Karliczek sagte bei ihrem Besuch: „Die Batteriezelle ist der Schlüssel zur Elektromobilität und ein wichtiger Baustein bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Sie ermöglicht Innovationen für unzählige Anwendungen wie Elektrofahrzeuge, Hochleistungswerkzeuge oder die Medizintechnik. Deshalb stellen wir in Deutschland die richtigen Weichen, um an der gesamten Wertschöpfungskette beteiligt zu sein. Dafür ist es wichtig, dass die bereits stark aufgestellte Batterieforschung eng mit der Wirtschaft zusammenarbeitet, um die Ideen schneller in die praktische Anwendung zu bringen.“

Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der WWU, ergänzte: „Die Erkenntnisse der Wissenschaft dienen dem Wohle der Gesellschaft. Der Transfer von Wissen und Technologien ist ein essenzieller Baustein der Forschung.“ Prof. Dr. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands der Forschungszentren Jülich, sagte: „Wir verfolgen wissenschaftliche Fragestellungen vor allem dann, wenn absehbar ist, dass die Ergebnisse einen echten gesellschaftlichen Mehrwert haben. Die Batterieforschung hat in dieser Hinsicht viel zu bieten. Wir halten darum auch eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie für ausgesprochen wichtig.“

Wie wertvoll Wissensaustausch und Kooperation ist, ist den Batterieforschern in Münster nicht neu. Beide Institute, das MEET und das HI MS, werden unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Martin Winter geführt. „Wir leben von der Zusammenarbeit. Einmal miteinander, denn das MEET und das HI MS ergänzen sich ideal in ihren Forschungsausrichtungen, aber auch mit akademischen und industriellen Partnern aus Münster, NRW, Deutschland und weltweit“, erklärt Martin Winter.

Weitere Informationen:

Helmholtz-Institut Münster (HI MS), Ionics in Energy Storage (IEK-12) (in Englisch)

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Martin Winter
Leiter des Helmholtz-Instituts Münster: Ionics in Energy Storage (IEK-12)
Tel.: +49 251 83-36033
E-Mail: m.winter@fz-juelich.de

Pressekontakt:

Tobias Schlößer
Pressereferent, Forschungszentrum Jülich
Tel.: +49 2461 61-4771
E-Mail: t.schloesser@fz-juelich.de