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Stärke durch Kooperation

Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen besucht Batterieforschungszentrum MEET

Münster/Jülich, 09. Januar 2019 – Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, besuchte heute das Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und das Helmholtz-Institut Münster (HI MS), eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich. Neben den aktuellen Forschungsprojekten interessierte sie sich vor allem für die Kooperationen, die die beiden Batterieforschungseinrichtungen innerhalb NRWs und darüber hinaus eingegangen sind.

Gruppenbild MEET Rektor Prof. Johannes Wessels, NRW-Ministerin Isabel Pfeiffer-Pönsgen, Prof. Martin Winter und Prof. Harald Bolt, Vorstandsmitglied Forschungszentrum Jülich (v. l.)
Copyright: WWU/Peter Leßmann

Stärke durch Zusammenarbeit sah auch der Rektor der WWU, Prof. Johannes Wessels, als wichtiges Erfolgskriterium an: "Gerade bei Forschungsthemen, die sowohl mehrere wissenschaftliche Disziplinen berühren, als auch von hoher Relevanz für die Industrie sind, kann der Mehrwert durch inter- und transdisziplinäre Kooperationen gar nicht hoch genug eingeschätzt werden."

Dabei zählt die Batteriematerial- und Zellforschung im MEET und im HI MS ohne Zweifel zu genau diesen Disziplinen. "Bis ein Elektroauto über die Straße rollen oder ein elektrischer Staubsauger im Haushalt helfen kann, müssen die Materialien, Komponenten und die zugehörigen Prozesse optimiert und aufeinander abgestimmt werden. Es reicht nicht aus eine Kathode, Anode oder einen Elektrolyten zu entwickeln. Wir müssen vielmehr das System Zelle als Ganzes optimieren", so Prof. Dr. Martin Winter, wissenschaftlicher Leiter vom MEET und Gründungsdirektor des HI MS. "Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit unserem ganzheitlichen, systemischen Ansatz, den wir auch in unseren Kooperationen verfolgen, richtig liegen, und bekommen dies auch fortlaufend durch die guten Ergebnisse unserer Kooperationsprojekte bestätigt."

Weitere Informationen:

Helmholtz-Institut Münster(HI MS), Ionics in Energy Storage (IEK-12)

Pressekontakt:

Erhard Zeiss
Pressereferent, Forschungszentrum Jülich
Tel.: +49 2461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de