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Besuchergruppe aus Afrika im Forschungszentrum Jülich

Jülich, 25. März 2019 – Am vergangenen Samstag war eine Delegation aus Afrika zu Gast im Forschungszentrum: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Leiter von Forschungseinrichtungen aus Ghana, Benin, Togo, Nigeria, Niger, Gambia und Namibia Informierten sich über die Jülicher Agrosphären- und Photovoltaikforschung sowie Pflanzenwissenschaften und das Jülich Supercomputing Centre. Ein großer Teil der Besucherinnen und Besucher arbeitet für WASCAL: Das "West African Science Service Center on Climate Change and Adapted Land Use" ist das Kompetenzzentrum für Klimawandel und nachhaltiges Landmanagement in Westafrika und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Delegation aus AfrikaEine Woche lang informiert sich eine Gruppe von afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in deutschen Forschungseinrichtungen. In Külich besuchten sie die Agrosphären- und Pflanzenforschung sowie die Photovoltaik und das Jülich Supercomputing Centre.
Copyright: Forschungszentrum Jülich / Erhard Zeiss

Das WASCAL-Hauptquartier in Accra/Ghana war im vergangenen November Ort für ein besonderes Projekt von Jülicher Agrosphärenforschern. Unter dem Titel "The Pan-African Soil Challenge – PASCAL" arbeiteten sie im Rahmen einer Projektwoche gemeinsam mit rund 30 afrikanischen Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern an Simulationen und Modellen des Systems Boden-Wasser-Luft auf Supercomputer-Niveau. Das Vorhaben diente dazu, eine Wissenschaftsbrücke zwischen der Jülicher Agrosphärenforschung und afrikanischen Partnern aufzubauen. Ziel ist es, Afrika angesichts von Bevölkerungsexplosion und Klimawandel beim Aufbau einer sicheren und nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion zu unterstützen.

Jülich Blog "A Bridge to Africa"