Inbetriebnahme eines 46 kg Fermi Choppers für das BRISP-Instrument am ILL
In enger Zusammenarbeit mit der Philipps-Universität Marburg wurde ein Fermichopper für Neutronenstreuexperimente am ILL, Institut Laue-Langevin, in Grenoble, Frankreich entwickelt, gebaut und getestet.
Gemeinsam mit dem CNR, Consiglio Nazionale delle Ricerche, Italien, betreibt der Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg das Flugzeitspektrometer BRISP am ILL. Von dem deutsch-italienischen Wissenschaftlerteam wurden der insgesamt 46 kg schwere Fermirotor und das Fermipaket zur Selektion der Neutronen entwickelt und gebaut.
Im ZAT wurden das magnetische Lagersystem, das hochpräzise Antriebssystem und die Steuer- und Regelungstechnik des Gesamtsystems entwickelt und gebaut sowie das Gesamtsystem montiert und getestet.
Das Magnetlager- und Antriebssystem aus Jülich ermöglicht den Betrieb des Choppers in einem Vakuum unterhalb von 10-1 mbar bei einer maximalen Rotationsfrequenz von 21.000 min-1 mit einer Phasenstabilität (Wiederholgenauigkeit je Umdrehung) besser 0,05°.
Die Installation und die Inbetriebnahme des in Jülich erfolgreich getesteten Choppersystems erfolgten Mitte Juni 2011 am ILL.
Konstruktionsentwurf des horizontalen Fermi-Choppers für BRISP
Quelle: Prof. Dr. Wolf-Christian Pilgrim, Philipps-Universität Marburg
BRISP-Chopper im Teststand bei ZAT
BRISP-Chopper im Einbauzustand mit Anschluss an den Neutronenleiter

















