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Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)

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"Gloria" besteht Beschleunigungsprüfung in der Zentrifuge

GLORIA (Gimballed Limb Observer for Radiance Imaging of the Atmosphere) ist ein gemeinsames Projekt des Forschungszentrums Jülich und des Karlsruher Institut für Technologie. Ziel ist es, erstmals ein detailliertes globales Bild des Tropopausenbereichs zu liefern. Dieser spielt eine entscheidende Rolle im Klimasystem der Erde.
GLORIA wird an den Forschungsflugzeugen Geophysica und HALO zum Einsatz kommen.
Hierbei nimmt der von ZAT konstruierte und gefertigte Instrumententräger das Interferometer (Michelson-Fourier-Spektrometer) auf. Sein kardanischer Aufbau erlaubt das Ausgleichen von Flugzeugbewegungen, so dass der Beobachtungspunkt in 250 km Entfernung auf ±50 m stabilisiert werden kann.

Im Rahmen der Zulassung für die Luftfahrt wird seitens der Flugzeugbetreiber ein Nachweis über die ausreichende Festigkeit aller Komponenten gefordert. Die vorgegebenen Belastungsfälle können in extremen Flugsituationen auftreten. Deshalb sind alle Bauteile so ausgelegt worden, dass auch in diesen besonderen Fällen keine plastische Verformung auftritt und somit die Funktionalität von GLORIA erhalten bleibt.

Für die Nachweisführung wurde GLORIA an der Ruhr-Universität Bochum in der Großzentrifuge Z 1 gemäß den luftfahrtechnischen Vorgaben Schwerefeldern bis zum 7-fachen der Erdbeschleunigung ausgesetzt.

Unter Beisein offizieller Vertreter seitens der Flugzeugbetreiber hat GLORIA alle sechs Lastprüfungen erfolgreich bestanden und anschließend auch seine volle Funktionalität nachgewiesen.

Kontaktadresse: Dipl.-Ing. Herbert Schneider


Gloria auf der Zentrifuge in BochumGLORIA im Aufnahmerahmen auf der Plattform in der Zentrifuge


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