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Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)

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Instrumententräger GLORIA erstmals am Rumpf von HALO angebracht

GLORIA (Gimballed Limb Observer for Radiance Imaging of the Atmosphere) ist ein gemeinsames Projekt des Forschungszentrums Jülich und des Karlsruher Institut für Technologie. Ziel ist es erstmals ein detailliertes globales Bild des Tropopausenbereichs zu liefern. Dieser spielt eine entscheidende Rolle im Klimasystem der Erde.

GLORIA wird an den Forschungsflugzeugen Geophysica und HALO zum Einsatz kommen.

Hierbei nimmt der von ZAT konstruierte und gefertigte Instrumententräger das Interferometer (Michelson-Fourier-Spektrometer) auf. Sein kardanischer Aufbau erlaubt das Ausgleichen von Flugzeugbewegungen, so dass der Beobachtungspunkt in 250 km Entfernung auf ±50 m stabilisiert werden kann.

 

Im Juli 2011 ist der Instrumententräger GLORIA nach mehr als 5 Jahren Konstruktions- und Fertigungszeit erstmals am Rumpf von HALO angebracht worden.

Mit besonderer Spannung wurde dem Zusammenspiel der vier Aufnahmepunkte am Flugzeug (Hard-Points) mit den Wechselflanschen entgegengesehen. Da es während der Konstruktionsphase keinen direkten Zugriff auf das Flugzeug gab, basierte die gefundene Lösung für die Schnittstelle einzig auf vier in 2007 aufgenommen Messpunkten.

Doch es zeigte sich, dass sowohl die Lage der Hard-Points präzise ermittelt wurde, wie auch die Herstellung und Positionierung von Grundplatte und Wechselflansche perfekt funktionierte. Schon beim ersten Ansetzen ließen sich alle vier Verbindungsschrauben spannungsfrei eindrehen und der Instrumententräger wurde unter HALO montiert.

Schon im Frühjahr 2012 sind erste Testflüge mit GLORIA vorgesehen.

Kontaktadresse: Dipl.-Ing. Herbert Schneider


Instrumententräger GLORIA unter HaloInstrumententräger GLORIA unter Halo



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