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Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA)

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GLORIA Zulassungsflüge auf der HALO

Ende April fanden am Sonderflughafen Oberpfaffen die Zulassungsflüge für das neue Klimaforschungsinstrument GLORIA an Bord der HALO statt.

In bis zu 15,5 Kilometer Höhe kann das neue deutsche Forschungsflugzeug HALO (High Altitude - Long Range Research Aircraft) bis zu drei Tonnen wissenschaftliche Instrumentierung über 12.000 Kilometer weit bringen.  

GLORIA (Gimballed Limb Observer for Radiance Imaging of the Atmosphere) ist ein abbildendes Fouriertransformationsspektrometer zur Klimaforschung, gemeinsam entwickelt vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Forschungszentrums Jülich (FZJ). Ziel ist es erstmals ein detailliertes Bild der Tropopause zu liefern. Das Messprinzip basiert auf einem neuartigen 2-dimensionalen Infrarot-Detektor. In Kombination mit einem Interferometer zerlegt dieser die von den atmosphärischen Gasen ausgesandte Wärmestrahlung in ihre spektralen Anteile. Dadurch können diverse Gase (wie z.B. CO2, O3, NO2 etc.) und bspw. Regenerationsprozesse sehr genau abgebildet werden. Die Daten sind wichtig, um bisherige Klimamodelle entscheidend zu verbessern. 

GLORIA kommt im offenen Belly-Pod der HALO zum Einsatz. Dabei ist GLORIA den rauen Umgebungsbedingungen der Stratosphäre ausgesetzt unter welchen GLORIA seine Flugtauglichkeit unter Beweis stellen musste. Für die im August und September stattfindende TACTS Kampagne fanden jetzt die Zulassungsflüge statt.

Die Zulassungsflüge wurden von Kollegen des ZEL vor Ort unterstützt.

GLORIA Flug mit der HaloGLORIA Einbau im Belly-Pod der HALO
Quelle: Mahesh Kumar Sha, KIT

GLORIA Start mit der HaloGLORIA startet zum Zulassungsflug an Board der HALO
Quelle: Mahesh Kumar Sha, KIT

Weitere Links:

Forschungszentrum Karlsruhe - Gloria - Projekt

Erstflug von GLORIA

Ansprechpartner : Dr. Heinz Rongen - Tel.: 02461 61 4512



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