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Institut für Neurowissenschaften und Medizin

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Dr. rer. nat. Olga Kedo

Gastwissenschaftlerin

Akademischer Abschluss: Dipl.-Biologin

Forschungsschwerpunkt:

  • Rezeptor- und Cytoarchitektonik des menschlichen Gehirns
  • Amygdala, Hippocampus

Der Mandelkern (Amygdala) spielt die zentrale Rolle bei dem emotionalen Verhalten und einigen psychiatrischen und neurologischen Krankheiten.

Unter anderem ist die Amygdala bei der Epilepsie beeinträchtigt. Die Amygdala (mit dem Fokus auf Ncl. lateralis und Ncl. paralaminaris) wird bei Patienten mit Epilepsie und gesunden Kontrollen untersucht. Insbesondere sind die Veränderungen verschiedener Neurotransmitter-Rezeptoren im Gewebe von Epilepsiepatienten mit entsprechenden Werten bei gesunden Kontrollen zu vergleichen. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Zusammenführung von Befunden der Rezeptorverteilung mit elektrophysiologischen Daten, die an der Universität Münster erhoben werden. Zytoarchitektonische Untersuchungen dienen der Lokalisation der rezeptorarchitektonischen und physiologischen Daten.

Der Hippocampus ist an Gedächtnisprozessen beteiligt und hat in mehreren Studien die longitudinale, funktionelle Differenzierung gezeigt. Auch Substrukturen vom Hippocampus spielen funktionell unterschiedliche Rollen. Mein Ziel ist die Balance der unterschiedlichen Neurotransmitter-Systeme in hippocampischen Substrukturen (rostral vs. caudal) zu analysieren, weil diese Balance eine wichtige Anzeige der Funktion der regionalen Netzwerke sein kann.

Zytoarchitektonische Untersuchungen dienen der Identifikation der hippocampischen Substrukturen in rezeptorarchitektonischen Daten.

Methodische Schwerpunkte:

  • Cytoarchitektonische Kartierung
  • QuantitativeRezeptorautoradiographie

Adresse

Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1)
Forschungszentrum Jülich
52425 Jülich

Kontakt

Telefon: +49 2461 61-2412
E-Mail: o.kedo@fz-juelich.de

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