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Großes Interesse bei Mädchen-Technik-Tag

[12. Februar 2001]

Gut 140 Schülerinnen aus weiterführenden Schulen des Nordkreises, doppelt so viel wie im Vorjahr, nutzten den Mädchen-Technik-Tag im Forschungszentrum Jülich, um in naturwissenschaftliche und technische Berufe hineinzuschnuppern. Viele von ihnen verließen die Ausbildungslabors und -werkstätten mit dem festen Wunsch, aus der neu entdeckten Neigung ihren späteren Beruf werden zu lassen.

Obwohl es rund 400 verschiedene Berufe gibt, wählen die meisten Mädchen bisher nur unter einigen wenigen angeblichen "Frauenberufen" - nicht immer den krisensichersten und am besten bezahlten. Um den Schülerinnen einen Einblick in bisher männlich dominierte Berufen zu geben, veranstalten die Regionalstelle Frau und Beruf der Gleichstellungsstelle des Kreises Düren zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich, der Gleichstellungsstelle der Stadt Jülich und der Berufsberatung des Arbeitsamtes Düren Berufs-Informationstage.

Eingeladen waren diesmal die Schülerinnen der 8. Klassen der Haupt-, Real- und Gesamtschulen des Nordkreises Düren. Groß war die Überraschung bei den Veranstaltern, als sich diesmal mehr als doppelt so viele Mädchen wie im Vorjahr anmeldeten: 64 Hauptschülerinnen, 54 Realschülerinnen und 25 Gesamtschülerinnen wollten das Angebot wahrnehmen, in naturwissenschaftliche und technische Berufe hineinzuschnuppern. Einige von ihnen haben schon den konkreten Wunsch, Elektronikerin oder Kfz-Mechanikerin zu werden oder "etwas mit Technik" zu machen. Andere interessieren sich für die klassischen "Frauenberufe" oder sind noch völlig offen.

Um keiner Interessentin absagen zu müssen, wurde kurzerhand das Angebot umgestellt: Sechzig Mädchen konnten in vier Gruppen je zwei der angebotenen Ausbildungsbereiche kennenlernen. Da wurden Würfel gebohrt, gelötet oder die Lichtbrechung in Glas vermessen. Der "Renner" war die Herstellung einer Hautcreme. Ihre Produkte durften die Schülerinnen zur Erinnerung mit nach Hause nehmen. Die übrigen Schülerinnen besichtigten derweil in drei Gruppen verschiedene Arbeitsplätze im Forschungszentrum. Sie erfuhren, wie man mit flüssigem Stickstoff umgeht, dass Kristalle nicht immer funkeln und dass es in einer Werkstatt auch mal nach Öl riecht.

Bestärkt durch die große Resonanz planen die Veranstalterinnen darüber hinaus, diese Informationsveranstaltungen zu einer festen Einrichtung zu machen, so dass auch Schülerinnnen der nachfolgenden Jahrgänge Gelegenheit erhalten werden, ihre praktischen und technischen Fähigkeiten auszuprobieren.

Weitere Informationen: Angela Stefan, Regionalstelle Frau und Beruf, Tel. (0 24 21) 22 22 88, und Dr. Sybille Krummacher, Forschungszentrum Jülich, Tel. (0 24 61) 61 22 06.

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