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Neuer Masterstudiengang "Energy Systems"

[14. März 2001]

Vertreter der Fachhochschule Aachen und des Forschungszentrums Jülich unterzeichnen heute in Anwesenheit des Staatssekretärs Hartmut Krebs vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen einen Kooperationsvertrag, der die Einrichtung des neuen Masterstudiengangs "Energy Systems" regelt. Der neue Studiengang, der den international anerkannten Abschluss "Master of Science" ermöglicht, beginnt zum Sommersemester 2001 und ist an der Fachhochschule Aachen angesiedelt. Das Forschungszentrum Jülich berät die Fachhochschule inhaltlich, stellt Personal für die Lehre frei und ermöglicht den FH-Studenten Praktika und Masterarbeiten in den Labors des Forschungszentrums.

"Energiebereitstellung, -verteilung und -nutzung werden in den kommenden Jahrzehnten weltweit eine zunehmend höhere Bedeutung erlangen", sagt Professor Hermann Josef Buchkremer, Rektor der Fachhochschule Aachen. "Dieser Entwicklung möchten wir mit dem neuen Studiengang ‚Master in Energy Systems' gerecht werden." Die Studierenden sollen den Bereich Energie möglichst umfassend kennenlernen und bearbeiten. Klassische Energieumwandlungsverfahren werden dabei ebenso thematisiert, wie regenerative Techniken. Dabei wird der Studiengang so gestaltet, dass er den hohen Qualitätsanforderungen des international anerkannten Grades "Master of Science" (MSc) im Ingenieurwesen entspricht.

"Das Forschungszentrum Jülich betreibt im Energiebereich eine breit gefächerte Vorsorgeforschung, zum Beispiel auf den Gebieten Solartechnik, Brennstoffzelle, Kernfusion und nukleare Sicherheit", sagt Professor Joachim Treusch, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich. Insofern liegt es nahe, dass sich das Forschungszentrum bei dem neuen Studiengang einbringt. "Wir beraten die Fachhochschule inhaltlich, stellen Professoren des Forschungszentrums für die Lehrtätigkeit an der FH frei und ermöglichen den Studierenden Praktika und Masterarbeiten in den Labors des Forschungszentrums", sagt Hartmut F. Grübel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich. "Wir versprechen uns von der Kooperation mit der Fachhochschule auch naturwissenschaftlichen Nachwuchs für das Forschungszentrum."

Das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen hatte im September 2000 dem Antrag der Fachhochschule Aachen auf Einrichtung des neuen Masterstudiengangs stattgegeben. Vom diesjährigen Sommersemester an können sich Studierende immatrikulieren, die Ausbildung findet überwiegend am Jülicher Standort der Fachhochschule statt. "Durch den gemeinsamen neuen Studiengang erhält die Zusammenarbeit zwischen dem Forschungszentrum Jülich und der Fachhochschule Aachen einen weiteren positiven Schub. Das stärkt den Wissenschaftsstandort Jülich insgesamt", resümiert Professor Treusch.

- tgt -

2001-18_E_Systems-klein_jpgQuelle: Forschungszentrum Jülich


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